Im umkämpften Slowjansk im ostukrainischen Gebiet Donezk hat sich die Lage nach Angaben von WELT weiter verschärft. Russische Truppen setzen dort Gleitbomben und Drohnen ein. Für die Zivilbevölkerung bedeutet das tägliche Angriffe und eine zunehmend dramatische Sicherheitslage.
Bei den eingesetzten Gleitbomben handelt es sich um Waffen, die von Kampfjets abgeworfen werden können. Nach den vorliegenden Angaben können diese Bomben ein Gewicht von bis zu 3000 Kilogramm erreichen. Weitere Einzelheiten zum Umfang der Angriffe oder zu möglichen Schäden liegen bislang nicht vor.
Slowjansk steht damit weiterhin im Zentrum der militärischen Auseinandersetzungen in der Region. Die Angriffe treffen nach der vorliegenden Schilderung nicht nur militärische Ziele, sondern belasten auch die dort lebende Bevölkerung. Wie viele Menschen betroffen oder verletzt wurden, ist nicht bekannt.
Die Einschätzung zur Lage stammt von dem WELT-Korrespondenten Christoph Wanner, der die Situation als dramatisch beschreibt. Genauere Angaben zur Zahl der eingesetzten Drohnen und Gleitbomben sowie zu den Folgen der Angriffe liegen bislang nicht vor. Das berichtete zuerst WELT.
Kurz zusammengefasst
- Im umkämpften Slowjansk im Gebiet Donezk hat sich die Sicherheitslage laut WELT weiter verschärft
- Russische Truppen setzen Gleitbomben und Drohnen ein, die Gleitbomben können bis zu 3000 Kilogramm wiegen
- Die täglichen Angriffe belasten die Zivilbevölkerung; Angaben zu Betroffenen oder Verletzten liegen nicht vor