← Alle Nachrichten

Europa warnt vor wachsendem russischem Risiko gegenüber der Nato

Europäische Nachrichtendienste beobachten laut einem Bericht eine zunehmende Zahl mutmaßlich russischer Sabotageaktionen gegen Unterstützer der Ukraine. Die Angriffe bleiben demnach bewusst unterhalb der Schwelle für eine militärische Antwort.

Europa warnt vor wachsendem russischem Risiko gegenüber der Nato
Foto: James Anthony · Pexels
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichten- und Informationsquellen aufbereitet und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt bzw. sprachlich bearbeitet. Mehr zur KI-Verarbeitung

Europäische Sicherheitsbehörden sehen Anzeichen für ein wachsendes Risiko durch russische Sabotage und andere verdeckte Operationen. Nach Einschätzung von Geheimdienstchefs steigt die Bereitschaft Moskaus, Risiken einzugehen und die Reaktion der Nato auszuloten. Die mutmaßlichen Aktivitäten richten sich demnach gegen Staaten, die die Ukraine unterstützen.

Im Mittelpunkt steht eine Reihe von Vorfällen, die als hybride oder sogenannte Schattenkriegsführung eingeordnet werden. Dabei geht es um verdeckte Angriffe und Sabotage, die nach dieser Darstellung gezielt unterhalb der Schwelle bleiben, ab der ein militärisches Vorgehen zu erwarten wäre. Das erschwert eine eindeutige Reaktion und erhöht zugleich den Druck auf die europäischen Staaten.

Weiterlesen
EU will Internationalen Strafgerichtshof bei wachsendem Druck unterstützen
Politik

EU will Internationalen Strafgerichtshof bei wachsendem Druck unterstützen

22.09.2026

Als mögliches Ziel der Aktionen wird die Unterstützung für die Ukraine genannt. Russland soll demnach versuchen, diese Hilfe zu stören, ohne einen offenen Konflikt mit der Nato auszulösen. Konkrete Angaben zu einzelnen Anschlägen, den betroffenen Ländern oder den mutmaßlich Verantwortlichen liegen in der vorliegenden Meldung jedoch nicht vor. Die Vorwürfe werden daher als Einschätzungen und nicht als abschließend belegte Feststellungen dargestellt.

Die Entwicklung dürfte auch bei internationalen Gesprächen über die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten eine Rolle spielen. In New York sollte die Generalversammlung der Vereinten Nationen beginnen. Erwartet wurde, dass dort vor allem die Konflikte im Iran, in der Ukraine und in der Golfregion Thema sein würden. Die zunehmenden Sabotagevorwürfe in Europa könnten darüber hinaus bei informellen Gesprächen über die sicherheitspolitischen Folgen des Ukrainekriegs zur Sprache kommen.

Für die europäischen Staaten stellt sich dabei die Frage, wie sie auf Aktionen reagieren, die zwar als Angriff auf ihre Sicherheit wahrgenommen werden, aber bewusst nicht eindeutig einem militärischen Angriff gleichkommen. Eine unmittelbare Nato-Reaktion wird in der Meldung nicht angekündigt. Ebenso bleibt offen, welche konkreten Maßnahmen einzelne Regierungen gegen die mutmaßlichen Aktivitäten ergreifen oder bereits ergriffen haben.

Die Beschreibung der Vorgänge als hybride Kriegsführung verweist auf den Versuch, politischen und gesellschaftlichen Druck auszuüben, ohne die Schwelle zu einem offenen bewaffneten Konflikt zu überschreiten. Nach der vorliegenden Einschätzung geht es Russland dabei vor allem darum, die Länder zu verunsichern, die die Ukraine politisch oder anderweitig unterstützen. Genauere Informationen zum Umfang der Aktivitäten und zu ihrer zeitlichen Entwicklung liegen bislang nicht vor.

Die Meldung ist Teil eines internationalen Nachrichtenüberblicks des Guardian. Das berichtete zuerst The Guardian World.

Kurz zusammengefasst

  • Europäische Sicherheitsbehörden warnen vor wachsender russischer Sabotage und verdeckten Operationen gegen Nato-Unterstützer der Ukraine
  • Die Aktionen sollen unterhalb der Schwelle eines offenen militärischen Angriffs bleiben und eine eindeutige Reaktion erschweren
  • Konkrete Anschläge, betroffene Länder und Gegenmaßnahmen werden in der Meldung nicht genannt
Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail
Kostenlos abonnieren

Verpasse keine wichtige Nachricht

Das InstaNews Morgenbriefing fasst jeden Morgen die wichtigsten Entwicklungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Welt für dich zusammen.