Bei Angriffen auf Raffinerien in den russischen Regionen Samara und Baschkortostan ist nach vorliegenden Angaben ein Mensch ums Leben gekommen. Die Angriffe werden der Ukraine zugerechnet. Genauere Angaben zum Zeitpunkt, zum Ablauf und zu möglichen Schäden an den Anlagen liegen bislang nicht vor.
Betroffen war unter anderem die von Rosneft betriebene Kuibyschew-Raffinerie in der südlichen Region Samara. Die Anlage war während des Krieges bereits wiederholt Ziel von Angriffen. Ob sie bei dem jüngsten Vorfall beschädigt wurde und welche Auswirkungen dies auf den Betrieb hat, ist nicht bekannt.
Auch zu der betroffenen Raffinerie in Baschkortostan wurden zunächst keine näheren Einzelheiten genannt. Unklar ist damit unter anderem, ob es an beiden Standorten zu Sachschäden kam oder ob die Zahl der Opfer noch aktualisiert werden könnte. Bestätigte Angaben zu weiteren Verletzten liegen nicht vor.
Die Angriffe richten sich damit gegen Anlagen der russischen Energieinfrastruktur. Weitere Informationen zu den Folgen und zum Ausmaß des Vorfalls waren zunächst nicht verfügbar. Das berichtete zuerst The Moscow Times.
Kurz zusammengefasst
- Bei Angriffen auf Raffinerien in Samara und Baschkortostan starb ein Mensch; die Ukraine wird dafür verantwortlich gemacht
- Betroffen war auch die von Rosneft betriebene Kuibyschew-Raffinerie in Samara, deren Schäden und Betriebsauswirkungen unbekannt sind
- Zu Schäden an der Raffinerie in Baschkortostan und weiteren Verletzten lagen zunächst keine bestätigten Angaben vor