Ein Venezolaner ist nach Angaben seiner Anwältin durch den Schuss eines Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE gelähmt worden. Die Kugel befindet sich demnach weiterhin in seinem Körper. Nach der Behandlung sei der Mann in ein Abschiebezentrum gebracht worden.
Die Anwältin erklärte außerdem, ihr Mandant habe keine Schmerzmittel erhalten. Genauere Angaben zu seinem Gesundheitszustand, zum Zeitpunkt des Vorfalls und zu den Umständen des Schusses liegen bislang nicht vor. Auch ist nicht bekannt, wo sich der Vorfall in den USA ereignete.
Die Angaben stammen aus der Darstellung der Anwältin. Eine unabhängige Bestätigung der Vorwürfe oder nähere Informationen zu den beteiligten Behörden liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Der Fall verbindet damit den Einsatz eines ICE-Beamten mit Vorwürfen zur medizinischen Versorgung und zur anschließenden Unterbringung des Betroffenen in einer Abschiebeeinrichtung.
Das berichtete zuerst die österreichische Tageszeitung Der Standard.
Kurz zusammengefasst
- Ein Venezolaner soll durch den Schuss eines ICE-Beamten gelähmt worden sein; die Kugel befindet sich laut Anwältin noch in seinem Körper
- Nach der Behandlung wurde der Mann laut seiner Anwältin in ein Abschiebezentrum gebracht
- Die Anwältin erklärte, ihr Mandant habe keine Schmerzmittel erhalten; unabhängige Bestätigungen liegen bislang nicht vor