In Colombo steht die Verkündung des Urteils zu den tödlichen Osteranschlägen von 2019 bevor. Ein Gericht in Sri Lanka befasst sich damit mit einem Verfahren zu koordinierten Selbstmordattentaten, bei denen 270 Menschen ums Leben kamen.
Die Anschläge richteten sich gegen mehrere Kirchen und Hotels in Colombo. Die Angriffe erfolgten am Osterfest und wurden nach den vorliegenden Angaben in koordinierter Form ausgeführt. Sie zählen zu den schwersten Gewalttaten in der jüngeren Geschichte Sri Lankas.
Mit der angekündigten Entscheidung soll das Gerichtsverfahren nun in eine entscheidende Phase treten. Welche konkreten Feststellungen das Gericht treffen wird und gegen wen sich das Urteil richtet, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben zum Ablauf der Urteilsverkündung liegen bislang nicht vor.
Die Anschläge hatten weitreichende Folgen für das Land und rückten die Sicherheitslage sowie den Umgang der Behörden mit terroristischen Bedrohungen in den Mittelpunkt. Zu möglichen Strafen, den Angeklagten oder weiteren Verfahrensdetails enthält die vorliegende Meldung keine Angaben.
Über die bevorstehende Urteilsverkündung berichtete zuerst BBC World.
Kurz zusammengefasst
- Ein Gericht in Colombo steht vor der Verkündung des Urteils zu den Osteranschlägen von 2019
- Bei koordinierten Selbstmordattentaten auf Kirchen und Hotels starben 270 Menschen
- Welche Feststellungen, Angeklagten oder Strafen das Urteil betrifft, ist bislang nicht bekannt