Der Streit um die Kosten des Kampfflugzeugs F-35 sorgt in der Schweiz weiter für politische Aufmerksamkeit. Während die Debatte in Bern anhält, hat eine Schweizer Delegation die Produktionsstätte des Flugzeugs im US-Bundesstaat Texas besucht. Die Schweizer Armee richtet den Fokus nach eigenen Angaben auf die nächsten Schritte des Projekts.
Der Besuch fällt in eine Phase, in der die Ausgestaltung der Beschaffung und insbesondere die Kostenfrage kontrovers diskutiert werden. Im Zentrum steht dabei ein Streit über den vereinbarten Fixpreis. Genauere Angaben zu den strittigen Beträgen, den Positionen der beteiligten Seiten oder möglichen Folgen für das Beschaffungsprogramm liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Reise nach Texas führte die Delegation in die Fertigungshalle des Herstellers. Dort konnte sie sich vor Ort ein Bild von der Produktion machen. Welche konkreten Gespräche geführt wurden und welche Ergebnisse sich daraus für die Schweiz ergeben, ist bislang nicht näher bekannt.
Mit dem Besuch verbindet die Armee offenbar den Versuch, trotz der laufenden Auseinandersetzung den weiteren Verlauf der Beschaffung in den Mittelpunkt zu stellen. Die politischen und finanziellen Fragen sind damit jedoch nicht beantwortet. Ob und wie der Streit um den Fixpreis gelöst werden kann, bleibt offen.
Die vorliegenden Informationen enthalten zudem keine Angaben dazu, ob die Kontroverse Auswirkungen auf Zeitplan, Lieferungen oder die weitere Umsetzung des Projekts haben könnte. Fest steht lediglich, dass die Schweizer Delegation den Produktionsstandort in Texas besuchte, während die Kostenfrage das politische Umfeld des F-35-Projekts belastet. Das berichtete zuerst die Neue Zürcher Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Eine Schweizer Delegation besuchte die F-35-Produktionsstätte im US-Bundesstaat Texas
- In Bern wird weiter über den vereinbarten Fixpreis und die Kosten des Kampfflugzeugs gestritten
- Die Schweizer Armee richtet den Fokus auf die nächsten Projektschritte, konkrete Ergebnisse des Besuchs sind unbekannt