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Europas Gasspeicher deutlich geleert – Versorger warnen vor Versorgungsrisiken

Die europäischen Gasspeicher sind laut einem Bericht wegen des Kriegs im Nahen Osten auf einen niedrigeren Stand gefallen als im Krisenherbst 2022. Erste Energieversorger empfehlen, Heizölvorräte aufzustocken.

Europas Gasspeicher deutlich geleert – Versorger warnen vor Versorgungsrisiken
Foto: Nothing Ahead · Pexels
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Die europäischen Gasspeicher sind nach einem Bericht des Tages-Anzeigers wegen des Kriegs im Nahen Osten stärker geleert als im Krisenherbst 2022. Damit wächst die Sorge vor einer angespannten Energieversorgung in Europa. Auch für die Schweiz könnte die Entwicklung Folgen haben.

Erste Energieversorger haben angesichts der niedrigen Speicherstände dazu geraten, sich mit Heizöl einzudecken. Die Empfehlung deutet darauf hin, dass Unternehmen die Lage am Energiemarkt als besonders angespannt bewerten. Genauere Angaben dazu, welche Versorger den Hinweis ausgesprochen haben oder in welchem Umfang Heizöl beschafft werden sollte, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

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Gasspeicher dienen in Europa dazu, Schwankungen zwischen Angebot und Nachfrage auszugleichen. Ein niedriger Füllstand kann die Versorgungssituation insbesondere dann verschärfen, wenn zusätzlich Unsicherheiten bei der Einfuhr oder ein hoher Energiebedarf auftreten. Welche konkreten Auswirkungen die derzeitige Entwicklung auf Haushalte, Unternehmen oder Preise haben könnte, geht aus der Meldung nicht hervor.

Der Vergleich mit dem Herbst 2022 verweist auf eine bereits bekannte europäische Krisensituation. Damals stand die Energieversorgung wegen der Folgen des Kriegs in der Ukraine besonders unter Druck. Nach den vorliegenden Angaben befinden sich die europäischen Speicher nun auf einem noch niedrigeren Niveau als zu diesem Zeitpunkt. Weitere Details zu den Ursachen, zu den aktuellen Füllständen einzelner Länder oder zu möglichen politischen Maßnahmen wurden nicht genannt.

Die Schweiz ist von der europäischen Versorgungslage mitbetroffen. Das Land wird in der Bewertung der Meldung ausdrücklich als Region mit möglichen Auswirkungen genannt. Ob und in welchem Umfang sich die niedrigen europäischen Gasspeicher auf die Schweizer Energieversorgung auswirken, bleibt dabei offen. Auch konkrete Empfehlungen staatlicher Stellen liegen in den bereitgestellten Informationen nicht vor.

Die Entwicklung zeigt, dass die Energieversorgung in Europa weiterhin von internationalen Konflikten und der Verfügbarkeit von Importen beeinflusst wird. Für eine verlässliche Einschätzung wären Angaben zu den einzelnen Speichern, zur Dauer der angespannten Lage und zu den verfügbaren Ersatzlieferungen erforderlich. Solche Informationen sind bislang nicht Bestandteil der vorliegenden Meldung.

Über die niedrigen europäischen Gasspeicher und die Empfehlungen erster Energieversorger berichtete zuerst der Tages-Anzeiger.

Kurz zusammengefasst

  • Europas Gasspeicher sind wegen des Kriegs im Nahen Osten stärker geleert als im Krisenherbst 2022
  • Erste Energieversorger empfehlen angesichts der niedrigen Speicherstände, Heizöl zu beschaffen
  • Die angespannte europäische Versorgungslage könnte Folgen für die Schweiz haben, deren Ausmaß aber offen ist
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