Österreich erhält im Oktober ein eigenes Bundesamt für Cybersicherheit. Die neue nationale Institution soll unter anderem an der Weiterentwicklung der österreichischen Cybersicherheitsstrategie arbeiten. Zum Leiter wurde Markus Kasinger bestellt, der zuvor bei Austrian Power Grid tätig war.
Mit dem Start des Bundesamts wird die staatliche Zuständigkeit für Fragen der Cybersicherheit in einer eigenen Einrichtung gebündelt. Welche konkreten organisatorischen Strukturen und weiteren Aufgaben die Behörde erhalten wird, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben zum geplanten Starttermin im Oktober liegen bislang nicht vor.
Als zentrale Aufgabe ist die Weiterentwicklung der nationalen Cybersicherheitsstrategie vorgesehen. Damit soll sich die Institution mit der strategischen Ausrichtung Österreichs im Bereich der digitalen Sicherheit befassen. Weitere Details zu geplanten Maßnahmen, Zuständigkeiten oder personeller Ausstattung wurden zunächst nicht genannt.
Markus Kasinger bringt für seine neue Funktion Erfahrung aus dem Energiesektor mit. Vor seiner Ernennung zum Leiter des Bundesamts war er bei Austrian Power Grid tätig. Angaben zu seiner bisherigen konkreten Tätigkeit dort oder zu weiteren Mitgliedern der Leitung liegen nicht vor.
Das berichtete zuerst DER STANDARD.
Kurz zusammengefasst
- Österreich startet im Oktober ein eigenes Bundesamt für Cybersicherheit
- Die Behörde soll die österreichische Cybersicherheitsstrategie weiterentwickeln
- Markus Kasinger, zuvor bei Austrian Power Grid tätig, leitet das Bundesamt
Kommentare (0)