Der palästinensische Ort Sheikh Saad südöstlich von Jerusalem ist nach Angaben der Jerusalemer Gouvernementsverwaltung seit drei Tagen durch die Schließung eines israelischen Militärkontrollpunkts weitgehend abgeriegelt. Die Maßnahme im besetzten Westjordanland schränkt die Bewegungsfreiheit der Bewohner ein und verhindert nach diesen Angaben, dass Schüler ihre Schulen erreichen.
Der Kontrollpunkt am Eingang des Ortes blieb demnach auch am Montag geschlossen. Betroffen seien Dutzende Schüler, die zu Schulen im südöstlichen Teil des besetzten Ostjerusalems unterwegs gewesen seien. Genauere Angaben zu den Gründen der Schließung oder dazu, wie lange sie andauern soll, liegen bislang nicht vor.
Für die Bewohner von Sheikh Saad bedeutet die Sperrung nach den vorliegenden Informationen eine Einschränkung des Zugangs zu den umliegenden Gebieten. Die Angaben beziehen sich auf die fortdauernde Schließung und die Auswirkungen auf den Schulweg; weitere Einzelheiten zu den allgemeinen Bewegungsbeschränkungen in der Region wurden nicht genannt.
Das berichtete zuerst Arab News unter Berufung auf die Angaben des Jerusalemer Gouvernements.
Kurz zusammengefasst
- Sheikh Saad südöstlich von Jerusalem ist seit drei Tagen weitgehend abgeriegelt
- Der geschlossene israelische Kontrollpunkt hindert Dutzende Schüler am Schulbesuch in Ostjerusalem
- Gründe und Dauer der Sperrung sind bislang nicht bekannt
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