Deutsche Wissenschaftler unterstützen die Einrichtung eines internationalen Gremiums, das sich mit weltweiter Ungleichheit befassen soll. In einem offenen Brief an Friedrich Merz sprechen sich Professorinnen und Professoren aus Deutschland für das Vorhaben „International Panel on Inequality“ aus.
Für einen solchen Welt-Ungleichheitsrat setzt sich nach den vorliegenden Informationen bereits seit Längerem der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz ein. Die nun angekündigte Unterstützung aus Deutschland verleiht der Initiative zusätzliche Aufmerksamkeit. Welche konkreten Aufgaben, Befugnisse oder Arbeitsweisen das geplante Gremium haben soll, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Der offene Brief richtet sich an Friedrich Merz. Weitere Einzelheiten zum Inhalt des Schreibens, zur Zahl der Unterzeichner sowie zu möglichen politischen Reaktionen liegen bislang nicht vor. Auch ist nicht bekannt, in welcher Form das internationale Gremium geschaffen werden könnte oder welche Staaten daran beteiligt wären.
Das Vorhaben ist dem Bereich globaler Governance und der wirtschaftlichen Verteilungsgerechtigkeit zuzuordnen. Im Mittelpunkt steht die Forderung, internationale Expertise zur weltweiten Ungleichheit in einer eigenen Institution zu bündeln. Konkrete Ergebnisse oder Beschlüsse gibt es nach den vorliegenden Informationen bislang nicht.
Die Initiative wird unter der Bezeichnung „International Panel on Inequality“ geführt. Das berichtete zuerst die Süddeutsche Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Deutsche Wissenschaftler unterstützen ein internationales Gremium zur weltweiten Ungleichheit
- Professorinnen und Professoren werben in einem offenen Brief an Friedrich Merz für das „International Panel on Inequality“
- Nobelpreisträger Joseph Stiglitz setzt sich bereits seit Längerem für einen Welt-Ungleichheitsrat ein
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