Die Cyberkriminellen der Gruppe ShinyHunters behaupten, in Systeme des US-amerikanischen Federal Bureau of Investigation (FBI) eingedrungen zu sein. Nach Angaben der Gruppe sollen dabei Daten von Tausenden FBI-Beschäftigten erbeutet worden sein. Ob tatsächlich ein erfolgreicher Angriff auf die Bundespolizei stattgefunden hat und welche Informationen betroffen sein könnten, ist bislang unklar.
ShinyHunters wird als digitale Erpressergruppe bezeichnet. Sie hat nach der vorliegenden Meldung selbst erklärt, das FBI kompromittiert und Mitarbeiterdaten entwendet zu haben. Konkrete Angaben zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Angriffs, zum betroffenen System oder zum Umfang der angeblich gestohlenen Informationen liegen nicht vor.
Auch ist nicht bekannt, ob die behaupteten Daten veröffentlicht wurden oder ob die Gruppe mit einer Veröffentlichung droht. Ebenso fehlen in den vorliegenden Informationen Angaben dazu, ob das FBI den Vorwurf untersucht oder offiziell Stellung genommen hat. Eine unabhängige Bestätigung des behaupteten Sicherheitsvorfalls liegt damit derzeit nicht vor.
Sollte sich der Vorfall bestätigen, könnte der Umgang mit Beschäftigtendaten einer US-Bundesbehörde betroffen sein. Aus den bislang bekannten Angaben lässt sich jedoch nicht ableiten, welche konkreten Risiken für Mitarbeiter oder laufende Ermittlungen bestehen. Genauere Informationen zur Art der Daten und zu möglichen Folgen liegen bislang nicht vor.
Das berichtete zuerst CBC World unter dem Quellen-Handle @CBCWorld.
Kurz zusammengefasst
- ShinyHunters behauptet, in FBI-Systeme eingedrungen und Daten von Tausenden Beschäftigten erbeutet zu haben
- Ob der Angriff erfolgreich war und welche Informationen betroffen sind, ist bislang unklar
- Eine unabhängige Bestätigung sowie Angaben zu Veröffentlichung, Umfang und FBI-Reaktion liegen bisher nicht vor
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