Auf den Philippinen sind bis zum 16. September 10.936 Leptospirose-Fälle registriert worden. Damit liegt die Zahl nach Angaben des Gesundheitsministeriums (DOH) 38 Prozent über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums, als 7.931 Fälle gemeldet worden waren.
Von den bislang erfassten Erkrankungen standen 7.242 Fälle nach Angaben der Behörde im Zusammenhang mit dem Kontakt zu Hochwasser. Das entspricht rund 66 Prozent der Gesamtzahl. Auf den Philippinen halten an mehreren Orten weiterhin Regenfälle an, wodurch der Kontakt mit überfluteten Gebieten als wesentlicher Faktor für den Anstieg genannt wird.
Leptospirose wird durch Bakterien verursacht und kann über verunreinigtes Wasser oder feuchten Boden übertragen werden. Die vorliegenden Angaben des Gesundheitsministeriums beziehen sich auf die landesweit registrierten Fälle bis zum 16. September. Genauere Informationen zur regionalen Verteilung, zur Zahl der Todesfälle oder zum weiteren Verlauf liegen in der Meldung nicht vor.
Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr fällt in eine Zeit, in der Überschwemmungen den Kontakt der Bevölkerung mit potenziell belastetem Wasser begünstigen. Das Gesundheitsministerium erfasst die Entwicklung landesweit; ein einzelner Ort oder ein isoliertes Ereignis wird als Auslöser nicht genannt.
Die Zahlen berichtete zuerst Inquirer Philippines unter Berufung auf das Department of Health.
Kurz zusammengefasst
- Bis zum 16. September wurden auf den Philippinen 10.936 Leptospirose-Fälle registriert
- Die Fallzahl liegt 38 Prozent über dem Vorjahreswert von 7.931 Fällen
- 7.242 Erkrankungen standen mit Hochwasserkontakt in Verbindung, während anhaltender Regenfälle
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