Ein 17-jähriger Lehrling muss sich in der Steiermark wegen einer tödlichen Messerattacke vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Mordes und Mordversuchs erhoben. Dem Jugendlichen wird vorgeworfen, ein Ehepaar angegriffen und dabei mehrfach zugestochen zu haben. Der Pensionist überlebte die Attacke nicht.
Nach den vorliegenden Angaben soll der Jugendliche in das Haus beziehungsweise die Wohnung des Ehepaares eingedrungen sein. Im Zuge des Angriffs wurde der Mann tödlich verletzt, während auch seine Ehefrau attackiert worden sein soll. Welche Verletzungen sie erlitt und wie sich der genaue Ablauf der Tat darstellte, geht aus den bisher vorliegenden Informationen nicht hervor.
Onlinegruppen sollen Mädchen in der Schweiz zu Selbstverletzung drängen
23.09.2026Mit der Anklage legt die Staatsanwaltschaft dem 17-Jährigen neben Mord auch Mordversuch zur Last. Damit bezieht sich das Verfahren sowohl auf den Tod des Pensionisten als auch auf den Angriff auf die weitere betroffene Person. Der Jugendliche soll mehrfach mit einem Messer zugestochen haben. Ob er die Vorwürfe bestreitet oder sich zu ihnen geäußert hat, ist nicht bekannt.
Die Staatsanwaltschaft beantragt außerdem die Unterbringung des Angeklagten. Genauere Angaben zu den Gründen für diesen Antrag sowie zu einem möglichen psychiatrischen Gutachten liegen bislang nicht vor. Auch ein Termin für den Prozess wurde in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Für den 17-Jährigen gilt bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung die Unschuldsvermutung. Weitere Einzelheiten zu den Ermittlungen, zum Tatmotiv und zu den Umständen des Eindringens sind derzeit nicht bekannt. Das berichtete zuerst die Kleine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Ein 17-jähriger Lehrling ist in der Steiermark wegen Mordes und Mordversuchs angeklagt
- Er soll in die Unterkunft eines Ehepaares eingedrungen und mehrfach mit einem Messer zugestochen haben
- Der Pensionist starb, seine Ehefrau wurde ebenfalls angegriffen; es gilt die Unschuldsvermutung
Kommentare (0)