Im Burgenland stehen nach Angaben von Greenpeace mögliche Asbestbelastungen an 22 Schulstandorten im Raum. Die Umweltschutzorganisation fordert deshalb, die betroffenen Gebäude überprüfen zu lassen. Eine Bestätigung, ob und an welchen Standorten tatsächlich Asbest vorhanden ist, liegt den vorliegenden Informationen zufolge bislang nicht vor.
Die Hinweise stammen laut Greenpeace aus der Bevölkerung. Demnach seien mögliche Funde an insgesamt 22 Schulen gemeldet worden. Welche konkreten Gebäude betroffen sein könnten und worauf sich die jeweiligen Meldungen beziehen, wurde zunächst nicht näher bekanntgegeben. Auch Angaben dazu, ob bereits Untersuchungen begonnen haben oder Ergebnisse vorliegen, sind nicht enthalten.
Asbest wurde in der Vergangenheit in zahlreichen Baumaterialien verwendet. Werden entsprechende Materialien beschädigt oder unsachgemäß bearbeitet, können gesundheitsgefährdende Fasern freigesetzt werden. Ob von den nun gemeldeten möglichen Funden eine konkrete Gefahr ausgeht, lässt sich auf Grundlage der bislang bekannten Angaben jedoch nicht beurteilen.
Greenpeace will nach eigenen Angaben die zuständigen Bildungsbehörden über die Hinweise informiert haben. Von den Behörden liegen in der vorliegenden Meldung keine näheren Angaben zu möglichen Kontrollen, weiteren Maßnahmen oder einer Bewertung der Situation vor. Damit bleibt zunächst offen, ob die Meldungen durch fachliche Prüfungen bestätigt werden und welche Schritte daraus folgen könnten.
Für die betroffenen Schulen und Familien dürfte vor allem entscheidend sein, ob die Hinweise zeitnah untersucht werden. Genauere Informationen zu den einzelnen Standorten, zum mutmaßlich betroffenen Material und zu möglichen Einschränkungen des Schulbetriebs liegen bislang nicht vor.
Die Hinweise zu den möglichen Asbestfunden und die Forderung nach Überprüfungen wurden zuerst von DER STANDARD berichtet.
Kurz zusammengefasst
- An 22 Schulstandorten im Burgenland stehen laut Greenpeace mögliche Asbestbelastungen im Raum
- Greenpeace fordert, die betroffenen Schulgebäude fachlich überprüfen zu lassen
- Bisher ist unbestätigt, ob Asbest vorhanden ist oder eine konkrete Gesundheitsgefahr besteht
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