Die Bundeswehr soll künftig mit Virtus-Kampfdrohnen ausgestattet werden. Das unbemannte System kann nach den vorliegenden Angaben bis zu 75 Minuten in der Luft bleiben und eine Reichweite von bis zu 130 Kilometern erreichen. Anschließend ist vorgesehen, dass sich die Drohne auf ein Ziel stürzt und dabei explodiert.
Virtus gehört damit zur Kategorie der sogenannten Kamikazedrohnen beziehungsweise loitering munitions. Diese Systeme können sich über längere Zeit in einem Einsatzgebiet aufhalten, bevor sie gegen ein Ziel eingesetzt werden. Nach den Angaben zur Virtus ist die Drohne in der Lage, Panzerstahl zu durchdringen.
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22.09.2026Für die Bundeswehr wäre die Beschaffung eine Verstärkung ihrer Fähigkeiten im Bereich unbemannter Waffensysteme. Konkrete Angaben zur Anzahl der geplanten Drohnen, zum finanziellen Umfang der Beschaffung oder zum genauen Zeitpunkt der Übergabe liegen bislang nicht vor. Auch Einzelheiten dazu, bei welchen Truppenteilen das System eingesetzt werden soll, wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Die Virtus ist bereits im Ukraine-Krieg im Einsatz. Angaben dazu, in welchem Umfang und unter welchen konkreten Bedingungen das System dort verwendet wird, enthält die Meldung nicht. Ebenso liegen keine näheren Informationen zu technischen Details neben Flugzeit, Reichweite und der Fähigkeit zur Durchdringung von Panzerstahl vor.
Mit dem Hinweis auf die bevorstehende Ausstattung ist zunächst lediglich klar, dass die Bundeswehr das System erhalten soll. Wann die ersten Drohnen tatsächlich ausgeliefert werden und ob weitere Schritte der Beschaffung bereits abgeschlossen sind, bleibt offen. Das berichtete zuerst der Nachrichtensender n-tv.
Kurz zusammengefasst
- Die Bundeswehr soll künftig Virtus-Kampfdrohnen erhalten
- Virtus bleibt bis zu 75 Minuten in der Luft und erreicht bis zu 130 Kilometer Reichweite
- Die Drohne kann Panzerstahl durchdringen und stürzt sich anschließend auf ihr Ziel
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