Der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Limited (CATL) hat in seinem neuen Werk im ungarischen Debrecen mit der Testproduktion von Batteriezellen begonnen. Nach Angaben des Unternehmens sind dafür alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt und sämtliche regulatorischen Hürden genommen worden.
Die Fabrik in der zweitgrößten Stadt Ungarns ist mit Investitionen von 7,3 Milliarden Euro geplant. Der Produktionsstart für den Testbetrieb erfolgte am Dienstag. Genauere Angaben zum Umfang der zunächst hergestellten Batteriezellen oder zu einem Zeitplan für den regulären Betrieb liegen bislang nicht vor.
CATL gilt als weltweit größter Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge. Mit dem Werk in Debrecen will das Unternehmen seine internationale Präsenz ausbauen. Analysten erwarten, dass die ungarische Produktionsstätte CATL dabei helfen könnte, seine Position bei internationalen Automobilmarken zu stärken.
Als mögliche Abnehmer beziehungsweise Partner werden insbesondere BMW und Volkswagen genannt. Weitere Einzelheiten zu konkreten Liefervereinbarungen, Produktionsmengen oder Beschäftigtenzahlen enthält die vorliegende Meldung nicht.
Das berichtete zuerst SCMP World unter Berufung auf Angaben von CATL.
Kurz zusammengefasst
- CATL hat im neuen Werk im ungarischen Debrecen mit der Testproduktion von Batteriezellen begonnen
- Der Bau der Fabrik ist mit Investitionen von 7,3 Milliarden Euro geplant
- Konkrete Produktionsmengen und ein Zeitplan für den regulären Betrieb sind bislang nicht bekannt
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