Im Prozess um ein Waffenlager in Remscheid sind zwei Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt worden. Bei den Ermittlungen waren hinter Geheimtüren und Zwischenwänden mehr als 300 scharfe Schusswaffen entdeckt worden. Das Verfahren ist mit den Urteilen allerdings noch nicht abgeschlossen.
Der Fund hatte den Fall zu einem der größeren Waffenverfahren in der Region gemacht. Die Waffen wurden in Remscheid in verborgenen Bereichen entdeckt, die hinter Geheimtüren und Zwischenwänden angelegt waren. Weitere Einzelheiten zu den Umständen des Fundes liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Nun hat das Gericht zwei der Angeklagten schuldig gesprochen und Haft verhängt. Wie hoch die jeweiligen Strafen ausfallen und welche konkreten Vorwürfe den Verurteilungen zugrunde liegen, ist bislang nicht bekannt. Auch Angaben dazu, ob die Urteile bereits rechtskräftig sind, liegen nicht vor.
Mit den Entscheidungen ist der Prozess nach den vorliegenden Informationen noch nicht beendet. Damit bleibt offen, wie das weitere Verfahren gegen mögliche weitere Angeklagte oder in noch nicht abgeschlossenen Teilen ausgeht. Genauere Angaben zum Fortgang und zum Zeitpunkt weiterer Entscheidungen liegen bislang nicht vor.
Über den Prozess berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
Kurz zusammengefasst
- Zwei Angeklagte wurden im Verfahren um ein Waffenlager in Remscheid zu Haftstrafen verurteilt
- Hinter Geheimtüren und Zwischenwänden fanden Ermittler mehr als 300 scharfe Schusswaffen
- Der Prozess ist mit den Urteilen noch nicht abgeschlossen
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