Der deutsche Helfer Serkan Eren ist im Iran offenbar zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Eren aus Stuttgart war für eine Hilfsmission in das Land gereist und konnte anschließend nach Angaben der vorliegenden Informationen nicht nach Deutschland zurückkehren. Die genauen Umstände des Urteils sind bislang nicht bekannt.
Eren gründete die Hilfsorganisation Stelp. Für sein Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Organisation und seine Tätigkeit als Helfer stehen damit im Zentrum des bislang bekannten Hintergrunds zu dem Fall. Welche konkrete Anklage gegen ihn erhoben wurde und auf welcher Grundlage das iranische Gericht die Haftstrafe verhängte, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Nach seiner Reise in den Iran war Eren demnach bereits seit etwa einem Jahr an einer Rückkehr gehindert. Nun soll dort ein Urteil gegen ihn ergangen sein. Ob die Entscheidung rechtskräftig ist, wann genau sie verkündet wurde und ob Eren Rechtsmittel einlegen kann, ist derzeit unklar. Auch genauere Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort oder zu den Bedingungen seiner Haft liegen nicht vor.
Der Fall betrifft einen deutschen Staatsangehörigen, der im Rahmen einer Hilfsmission in den Iran gereist war. Eine weitergehende Einordnung der Hintergründe ist auf Grundlage der vorliegenden Informationen nicht möglich. Ebenso gibt es bislang keine Angaben dazu, ob deutsche Behörden zu dem Urteil Stellung genommen haben oder welche Unterstützung Eren erhält.
Dass der Helfer offenbar zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde, verschärft die Situation für ihn und seine Organisation. Eine Bestätigung weiterer Einzelheiten liegt derzeit nicht vor. Das berichtete zuerst Spiegel Online.
Kurz zusammengefasst
- Der deutsche Helfer Serkan Eren ist im Iran offenbar zu zehn Jahren Haft verurteilt worden
- Eren war für eine Hilfsmission im Iran und konnte seit etwa einem Jahr nicht nach Deutschland zurückkehren
- Anklage, Urteilsgrundlage, Rechtskraft und Haftbedingungen sind bislang unklar
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