Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, im Krieg gegen die Ukraine Kämpfer aus 47 Ländern einzusetzen. Die Anschuldigung erhob er am Sitz der Vereinten Nationen in New York. Nach seinen Angaben greift der russische Präsident Wladimir Putin dabei auf ausländische Kämpfer zurück, um die militärischen Operationen Moskaus fortzusetzen.
Selenskyj stellte den Vorwurf in den Zusammenhang mit der wachsenden militärischen Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea. Dabei berichtete er, zwei nordkoreanische Soldaten seien im Einsatz gegen die Ukraine gefangen genommen und nach Südkorea gebracht worden. Genauere Angaben zu den Umständen ihrer Gefangennahme, zu ihrem Aufenthaltsort oder zum Zeitpunkt des Transfers liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor.
Selenskyj warnt Russland vor hartem Winter bei Scheitern von Energie-Waffenruhe
23.09.2026Die Aussagen des ukrainischen Präsidenten geben die ukrainische Darstellung des Kriegsgeschehens wieder. Unabhängige Bestätigungen für die genannte Zahl von 47 Ländern oder für die weiteren Details zu den nordkoreanischen Soldaten enthält die Meldung nicht. Auch bleibt offen, aus welchen Staaten die von Selenskyj genannten Kämpfer stammen und in welchem Umfang sie eingesetzt worden sein sollen.
Die nordkoreanische Beteiligung am Krieg gegen die Ukraine ist Teil der von Selenskyj hervorgehobenen engeren Verteidigungsbeziehungen zwischen Pjöngjang und Moskau. Der ukrainische Präsident beschuldigte Putin, Unterstützung aus dem Ausland zu suchen, um den Krieg weiterzuführen. Zu den möglichen politischen oder militärischen Folgen der von ihm geschilderten Vorgänge machte die Meldung keine weiteren Angaben.
Das berichtete zuerst Arab News.
Kurz zusammengefasst
- Selenskyj wirft Russland vor, Kämpfer aus 47 Ländern im Krieg gegen die Ukraine einzusetzen
- Zwei nordkoreanische Soldaten sollen gefangen genommen und nach Südkorea gebracht worden sein
- Unabhängige Bestätigungen für die Zahl und die Details zu den Soldaten liegen laut Meldung nicht vor
Kommentare (0)