Südkoreas Präsident Lee Jae Myung will die Halbleiterproduktion seines Landes innerhalb der kommenden fünf Jahre verdoppeln. Zugleich kündigte er den Aufbau von Lieferketten für Künstliche Intelligenz an, die möglichst frei von Unterbrechungen sein sollen.
Die Ankündigung erfolgte in New York. Lee stellte damit sowohl die strategische Bedeutung der Chipindustrie als auch die wachsende Rolle von KI in den Mittelpunkt der südkoreanischen Industriepolitik. Genauere Angaben dazu, auf welchen Ausgangswert sich die geplante Verdoppelung bezieht oder mit welchen Maßnahmen sie erreicht werden soll, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Auch zum geplanten Aufbau der KI-Lieferketten wurden zunächst keine Einzelheiten genannt. Unklar bleibt damit, welche Branchen, Unternehmen oder Produktionsstandorte konkret einbezogen werden sollen. Lees Vorstoß verbindet den Ausbau der heimischen Halbleiterfertigung mit dem Ziel, die Versorgung im Bereich Künstliche Intelligenz widerstandsfähiger zu machen.
Südkorea zählt zu den bedeutenden Standorten der internationalen Chipindustrie. Mit der angekündigten Ausweitung der Produktion und dem Aufbau stabilerer KI-Lieferketten setzt die Regierung nach den vorliegenden Angaben auf eine langfristige Stärkung dieses Industriezweigs. Das berichtete zuerst die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.
Kurz zusammengefasst
- Präsident Lee Jae Myung will Südkoreas Halbleiterproduktion binnen fünf Jahren verdoppeln
- Lee kündigte in New York den Aufbau möglichst unterbrechungsfreier KI-Lieferketten an
- Konkrete Ausgangswerte, Maßnahmen und beteiligte Branchen oder Standorte wurden zunächst nicht genannt
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