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Selenskyj warnt Russland vor hartem Winter bei Scheitern von Energie-Waffenruhe

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vor einer harten Reaktion gewarnt, sollte vor dem Winter keine Vereinbarung über den Schutz von Energieanlagen zustande kommen.

Selenskyj warnt Russland vor hartem Winter bei Scheitern von Energie-Waffenruhe
Foto: stevepb · Pixabay
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vor einem besonders schwierigen Winter gewarnt, falls die Gespräche über eine Waffenruhe bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur scheitern. In einer Ansprache vor den Vereinten Nationen machte er am Mittwoch deutlich, dass die Ukraine auf mögliche russische Angriffe reagieren werde, sollte bis zum Beginn der kalten Jahreszeit keine entsprechende Vereinbarung erreicht werden.

Im Mittelpunkt der laufenden diplomatischen Bemühungen stehen begrenzte Abkommen zum Schutz von Energieanlagen und zur Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer. Die Ukraine und ihre Verbündeten versuchen nach den vorliegenden Informationen, solche Vereinbarungen noch vor dem Winter zu sichern. Hintergrund ist die Sorge, dass Russland seine Angriffe auf Einrichtungen der Strom- und Wärmeversorgung wieder aufnehmen könnte.

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Für die Ukraine ist die Energieversorgung im Winter von besonderer Bedeutung. Erneute Attacken auf Kraftwerke und andere Anlagen könnten nach Einschätzung der Beteiligten die Versorgung mit Strom und Heizung gefährden. Konkrete Einzelheiten zu möglichen Vereinbarungen, ihrem Umfang oder einem Zeitplan liegen bislang nicht vor.

Selenskyjs Warnung richtet sich zugleich an die russische Führung und an die internationalen Vermittlungsbemühungen. Sollte keine Einigung erzielt werden, kündigte der ukrainische Präsident eine Gegenreaktion an. Er stellte dabei einen für Russland schmerzhaften Winter in Aussicht, ohne in der vorliegenden Meldung weitere Einzelheiten zu möglichen Maßnahmen zu nennen.

Die Verhandlungen finden vor dem Hintergrund des andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine statt. Neben dem Schutz der Energieinfrastruktur gehört auch die Schifffahrt im Schwarzen Meer zu den Themen, bei denen nach begrenzten Absprachen gesucht wird. Ob und wann daraus konkrete Vereinbarungen entstehen können, ist derzeit offen. Zugleich deutet die vorliegende Information darauf hin, dass Moskau bislang nur geringes Interesse an den Bemühungen zeigt.

Die Warnung erfolgte bei einem Auftritt Selenskyjs vor den Vereinten Nationen. Genauere Angaben zum weiteren Verlauf der Gespräche und zu den Positionen der einzelnen Beteiligten liegen bislang nicht vor. Das berichtete zuerst SCMP World.

Kurz zusammengefasst

  • Selenskyj warnt Russland vor einem besonders schwierigen Winter, falls eine Waffenruhe für Energieanlagen scheitert
  • Ukraine und Verbündete bemühen sich vor dem Winter um Abkommen zum Schutz von Energieanlagen und der Schifffahrt
  • Ohne Einigung kündigt Selenskyj eine ukrainische Gegenreaktion auf mögliche russische Angriffe an
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