Während eines Stromausfalls Anfang 2026 ist in einer Berliner Anlage für radioaktive Abfälle nach Informationen aus bekannt gewordenen Dokumenten ein sicherheitsrelevantes Notstromaggregat ausgefallen. Die Unterlagen wurden im Zusammenhang mit einem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung öffentlich und beschäftigen nun die zuständigen Behörden.
Bei der betroffenen Einrichtung handelt es sich um eine Anlage, in der radioaktive Abfälle behandelt oder gelagert werden. Welche konkreten Systeme von dem Ausfall betroffen waren und wie lange das Notstromaggregat nicht zur Verfügung stand, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben zu den Umständen des Stromausfalls liegen bislang nicht vor.
Notstromsysteme sollen in kritischen Einrichtungen die Versorgung wichtiger technischer und sicherheitsrelevanter Anlagen auch bei einer Unterbrechung der regulären Stromversorgung gewährleisten. Der dokumentierte Ausfall erhält deshalb besondere Bedeutung, weil es um den Betrieb einer Anlage für radioaktive Abfälle geht. Ob es zu Auswirkungen auf den sicheren Betrieb oder zu einer Gefährdung kam, ist nach den vorliegenden Angaben nicht bekannt.
Die Behörden befassen sich mit dem Vorfall. Welche Untersuchungen eingeleitet wurden, wer für die technische Überwachung der Anlage zuständig ist und ob aus dem Ausfall bereits Konsequenzen gezogen wurden, bleibt zunächst offen. Ebenso gibt es keine näheren Informationen dazu, ob der Defekt unmittelbar durch den Stromausfall verursacht wurde oder ob weitere technische Probleme eine Rolle spielten.
Die bekannt gewordenen Dokumente stammen aus dem Umfeld des Hackerangriffs auf die Berliner Verwaltung. Sie machen den Ausfall eines sicherheitsrelevanten Systems öffentlich, liefern nach den bislang vorliegenden Angaben jedoch keine vollständige Darstellung des Ereignisses. Das berichtete zuerst die Zeitung WELT.
Kurz zusammengefasst
- Anfang 2026 fiel in einer Berliner Anlage für radioaktive Abfälle bei einem Stromausfall ein sicherheitsrelevantes Notstromaggregat aus
- Die Unterlagen wurden nach einem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung öffentlich und beschäftigen nun die zuständigen Behörden
- Unklar bleibt, welche Systeme betroffen waren, wie lange der Ausfall dauerte und ob die Sicherheit beeinträchtigt wurde
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