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WKStA ermittelt gegen 41 Beschuldigte wegen mutmaßlichen Kreditbetrugs

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft untersucht seit rund zweieinhalb Jahren, ob Immobilienunternehmen zahlreiche Banken durch betrügerisch erlangte Kredite um Millionen geschädigt haben.

WKStA ermittelt gegen 41 Beschuldigte wegen mutmaßlichen Kreditbetrugs
Foto: Leeloo The First · Pexels
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Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt in Salzburg gegen inzwischen 41 Beschuldigte. Im Zentrum des Verfahrens stehen Immobilienunternehmen aus der Immo-Gruppe LNR sowie der VMF/VKM-Gruppe. Der Verdacht lautet, dass durch ein systematisches Vorgehen Kredite bei zahlreichen, vor allem kleineren Banken erlangt worden sein könnten.

Nach den bisher bekannten Informationen laufen die Ermittlungen seit rund zweieinhalb Jahren. Die Behörden prüfen dabei den Verdacht eines möglichen Finanz- und Kreditbetrugs. Ob und in welchem Umfang einzelne Beschuldigte tatsächlich strafrechtlich verantwortlich sind, ist derzeit offen. Für alle gilt die Unschuldsvermutung.

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Zu den betroffenen Instituten soll auch die Raiffeisenbank Flachgau Mitte gehören. Das Salzburger Geldinstitut wurde demnach um einen Millionenbetrag geschädigt. Eine genaue Summe ist in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Auch zu den konkreten Vorgängen, den angeblich verwendeten Unterlagen oder dem Ablauf der Kreditvergaben liegen bislang keine näheren Angaben vor.

Die Ermittlungen richten sich gegen Unternehmen aus dem Immobilienbereich und eine wachsende Zahl von Personen. Mit inzwischen 41 Beschuldigten hat sich der Kreis der von der WKStA untersuchten Beteiligten erweitert. Welche Rollen die einzelnen Personen und Gesellschaften gespielt haben sollen, geht aus den bisher vorliegenden Angaben nicht hervor.

Im Mittelpunkt steht der Verdacht, dass die Kredite nicht durch einzelne voneinander unabhängige Vorgänge, sondern durch ein wiederkehrendes und koordiniertes Vorgehen aufgenommen worden sein könnten. Die Formulierung eines systematischen Agierens beschreibt dabei den Ermittlungsansatz der Behörden und stellt noch keine erwiesene Tatsache dar. Ob sich dieser Verdacht bestätigt, ist Gegenstand des laufenden Verfahrens.

Die mutmaßliche Schadenshöhe bei der Raiffeisenbank Flachgau Mitte wird mit mehreren Millionen Euro beschrieben. Ob weitere Banken in Salzburg oder darüber hinaus in vergleichbarer Weise betroffen sind und wie hoch der Gesamtschaden sein könnte, ist derzeit nicht bekannt. Genauere Angaben dazu liegen bislang nicht vor.

Die WKStA ist für die Untersuchung komplexer Wirtschafts- und Korruptionsdelikte zuständig. Im konkreten Fall geht es um den Verdacht, dass Immobilienunternehmen über Kredite an Geld gelangt sein könnten, die sie durch betrügerische Handlungen erhalten haben sollen. Belastbare Angaben zu möglichen Anklagen, bereits abgeschlossenen Verfahrensschritten oder einer Entscheidung der Justiz liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Damit bleibt zunächst offen, wie die Ermittlungen ausgehen und ob es zu einer Anklage kommt. Der aktuelle Stand beschränkt sich auf das laufende Verfahren gegen die genannten Unternehmensgruppen und die inzwischen 41 Beschuldigten. Über den Fall berichteten zuerst die Salzburger Nachrichten.

Kurz zusammengefasst

  • Die WKStA ermittelt in Salzburg gegen 41 Beschuldigte wegen möglichen Finanz- und Kreditbetrugs
  • Im Fokus stehen Immobilienunternehmen der LNR- sowie VMF/VKM-Gruppe und ein mutmaßlich systematisches Vorgehen
  • Die Raiffeisenbank Flachgau Mitte soll um mehrere Millionen Euro geschädigt worden sein; die Unschuldsvermutung gilt
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