Der italienische Senat hat ein Gesetz verabschiedet, das den Weg für eine Rückkehr des Landes zur Atomkraft ebnen soll. Damit könnte Italien knapp 40 Jahre nach seinem Ausstieg aus der Kernenergie wieder auf neue Reaktoren setzen. Bis zum tatsächlichen Bau solcher Anlagen ist es jedoch noch ein weiter Weg.
Mit der Entscheidung des Senats wird zunächst der rechtliche Rahmen für eine neue energiepolitische Ausrichtung geschaffen. Die Verabschiedung bedeutet nach den vorliegenden Informationen noch nicht, dass konkrete Reaktoren genehmigt oder Bauarbeiten begonnen wurden. Der Bau neuer Anlagen liegt demnach weiterhin in der Ferne.
Italien hatte sich vor mehreren Jahrzehnten von der Nutzung der Atomenergie verabschiedet. Das nun beschlossene Gesetz markiert damit eine politische Kehrtwende. Welche konkreten Standorte, Technologien oder Zeitpläne für mögliche neue Kraftwerke vorgesehen sind, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Auch weitere Einzelheiten zum Gesetz und zum weiteren parlamentarischen Verfahren sind bislang nicht bekannt. Fest steht lediglich, dass der Senat mit seiner Entscheidung die Grundlage für eine mögliche Rückkehr zur Kernenergie geschaffen hat. Bis daraus ein tatsächlicher Ausbau der Atomkraft wird, sind nach aktuellem Stand noch weitere Schritte erforderlich.
Das berichtete zuerst Zeit Online.
Kurz zusammengefasst
- Der italienische Senat verabschiedete ein Gesetz als rechtliche Grundlage für eine mögliche Rückkehr zur Atomkraft
- Das Gesetz genehmigt noch keine konkreten Reaktoren und hat bislang keinen Baubeginn zur Folge
- Knapp 40 Jahre nach dem Atomausstieg vollzieht Italien damit eine politische Kehrtwende
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