In der russisch besetzten ukrainischen Stadt Oleschky spitzt sich die Versorgungslage nach Berichten von Bewohnern dramatisch zu. Menschen müssten sich demnach unter Lebensgefahr auf die Suche nach Nahrung und Wasser machen. Einige Bewohner erklärten, sie seien inzwischen darauf angewiesen, Gartenunkräuter zu essen, um zu überleben.
Oleschky liegt in der ukrainischen Region Cherson. Die Stadt steht unter russischer Besatzung. Die Berichte der Bewohner geben einen Einblick in die humanitäre Lage vor Ort, zu der nur wenige bestätigte Angaben vorliegen.
Die Suche nach den grundlegendsten Lebensmitteln und nach Trinkwasser ist für die Menschen offenbar mit erheblichen Risiken verbunden. Welche konkreten Gefahren dabei bestehen, wie viele Bewohner betroffen sind und wie lange die Versorgung bereits eingeschränkt ist, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Auch genauere Angaben zur Zahl der Menschen in der Stadt und zu möglichen Hilfsangeboten liegen bislang nicht vor. Fest steht nach den Schilderungen jedoch, dass zumindest einige Bewohner die vorhandenen Nahrungsmittel als nicht ausreichend ansehen und auf Pflanzen aus Gärten zurückgreifen.
Die Lage steht im Zusammenhang mit der russischen Besatzung der Stadt. Eine unabhängige umfassende Bewertung der Versorgungssituation lässt sich anhand der vorliegenden Informationen nicht vornehmen. Das berichtete zuerst BBC World.
Kurz zusammengefasst
- In der russisch besetzten Stadt Oleschky suchen Bewohner unter Lebensgefahr nach Nahrung und Trinkwasser
- Einige Menschen essen laut eigenen Angaben Gartenunkräuter, um zu überleben
- Wie viele Bewohner betroffen sind und wie lange die Versorgung eingeschränkt ist, bleibt unklar
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