SoftBank will seine Ambitionen rund um OpenAI mit hochverzinslichen Anleihen finanzieren. Die Renditen, die der japanische Konzern für die in US-Dollar ausgegebenen Schuldpapiere zu zahlen bereit ist, erreichen dabei nach Angaben der Japan Times einen historischen Höchststand für SoftBank.
Bei den Anleihen handelt es sich um sogenannte Junk Bonds. Damit werden Schuldverschreibungen von Unternehmen bezeichnet, deren Bonität als vergleichsweise niedrig eingeschätzt wird und die deshalb höhere Zinsen bieten müssen. Für SoftBank bedeutet die Aufnahme der Mittel zu den nun genannten Konditionen eine besonders teure Form der Finanzierung.
Der Schritt steht im Zusammenhang mit den Plänen des Konzerns für OpenAI. Weitere Einzelheiten zum Umfang der Finanzierung, zur konkreten Ausgestaltung der Anleihen oder zur geplanten Verwendung der Mittel liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Finanzierung fällt zudem in ein schwieriges Marktumfeld. Am Tag der Transaktion stiegen die Renditen maßgeblicher US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten. Höhere Renditen bei US-Staatsanleihen können die Finanzierungskosten auch für Unternehmen erhöhen, die sich am internationalen Dollar-Anleihemarkt Geld beschaffen.
Wie stark sich das veränderte Zinsumfeld auf die Kosten der SoftBank-Transaktion auswirkt, lässt sich anhand der verfügbaren Angaben nicht genauer beziffern. Fest steht jedoch, dass die vom Konzern zugesagten Renditen bei Dollar-Anleihen den bisherigen Höchststand von SoftBank übertreffen. Das berichtete zuerst die The Japan Times.
Kurz zusammengefasst
- SoftBank will seine OpenAI-Pläne mit hochverzinslichen Anleihen in US-Dollar finanzieren
- Die zugesagten Renditen übertreffen SoftBanks bisherigen Höchststand und sind historisch so hoch wie nie
- Die Finanzierung erfolgt als Junk Bond in einem Marktumfeld mit US-Staatsanleiherenditen auf 20-Jahres-Hoch
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