Die türkischen Wirtschaftsbehörden wollen in zweitägigen Gesprächen über die Rückzahlung an Anleger von 131 Investmentfonds beraten. Die Fonds sollen abgewickelt werden, nachdem eine Welle gescheiterter Rücknahmegeschäfte Turbulenzen an den türkischen Finanzmärkten ausgelöst hat.
Im Mittelpunkt der Beratungen steht nach den vorliegenden Informationen die Frage, wie die betroffenen Investoren ihr Geld zurückerhalten sollen. Weitere Einzelheiten zu den geplanten Maßnahmen, zum Umfang der möglichen Rückzahlungen oder zum Ablauf der Abwicklung wurden zunächst nicht genannt.
Die Krise steht im Zusammenhang mit Problemen bei der Einlösung von Fondsanteilen. Solche Rücknahmegeschäfte ermöglichen Anlegern grundsätzlich, ihre Anteile an einen Fonds zurückzugeben und den entsprechenden Wert ausgezahlt zu bekommen. Eine Häufung von Ausfällen bei diesen Vorgängen führte den Angaben zufolge zu Unruhe an den Märkten.
Die Gespräche sind auf zwei Tage angesetzt. Welche Behörden genau beteiligt sind und ob bereits konkrete Entscheidungen zu den Rückzahlungen getroffen wurden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch Angaben dazu, wie viele Anleger betroffen sind, liegen bislang nicht vor.
Das berichtete zuerst Bloomberg Markets.
Kurz zusammengefasst
- Türkische Wirtschaftsbehörden beraten zwei Tage über Rückzahlungen an Anleger von 131 Investmentfonds
- Die Fonds sollen nach einer Welle gescheiterter Rücknahmegeschäfte und Marktturbulenzen abgewickelt werden
- Umfang, Ablauf und konkrete Maßnahmen der Rückzahlungen sind bislang nicht bekannt
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