Dänische Nachrichtendienste warnen vor einer möglichen russischen militärischen Eskalation gegen einen Staat der NATO in den kommenden Monaten. Nach ihrer Einschätzung könnte sich ein solcher Angriff auch gegen lebenswichtige Infrastruktur in benachbarten Ländern des Bündnisses richten.
Als mögliches Szenario nennen die Dienste den Einsatz von Waffen mit großer Reichweite. Welche konkreten Staaten oder Einrichtungen betroffen sein könnten, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben zum möglichen Zeitpunkt oder zum Umfang einer solchen Aktion liegen bislang nicht vor.
Die Warnung wurde in Kopenhagen bekannt. Sie bezieht sich auf eine mögliche Bedrohung innerhalb des NATO-Raums und nicht auf einen bereits bestätigten Angriff. Ob es konkrete Hinweise auf laufende Vorbereitungen gibt, ist aus der Meldung ebenfalls nicht ersichtlich.
Die dänischen Nachrichtendienste stellen damit eine mögliche Entwicklung in den Mittelpunkt, die neben militärischen Zielen auch kritische Infrastruktur der Nachbarstaaten betreffen könnte. Weitere Einzelheiten zu den zugrunde liegenden Erkenntnissen wurden nicht genannt.
Über die Warnung berichtete zuerst die spanischsprachige Ausgabe von EL PAÍS América.
Kurz zusammengefasst
- Dänische Nachrichtendienste warnen vor einer möglichen russischen militärischen Eskalation gegen einen NATO-Staat in den kommenden Monaten
- Russland könnte laut den Diensten Waffen mit großer Reichweite gegen kritische Infrastruktur in Nachbarstaaten einsetzen
- Konkrete Ziele, der Zeitpunkt und das Ausmaß sind unbekannt; ein Angriff wurde bislang nicht bestätigt
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