Hessen will die Mietpreisbremse auf 71 Städte ausweiten. Das kündigte Wirtschafts- und Wohnungsminister Mansoori an. Mit der Regelung sollen Mieten bei der Wiedervermietung von Wohnungen begrenzt werden.
Die geplante Ausdehnung betrifft damit deutlich mehr Städte im Bundesland als bislang. Welche Kommunen neu einbezogen werden und ab wann die Regelung gelten soll, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch genauere Einzelheiten zur geplanten Umsetzung liegen bislang nicht vor.
Die Pläne stoßen bei Eigentümern auf Kritik. Sie bezeichnen die Mietpreisbremse als „Gift“ für den Markt. Damit richten sie sich gegen eine weitere Ausweitung der staatlichen Regulierung von Mietpreisen. Konkrete Forderungen oder eine detaillierte Begründung der Eigentümer sind in den vorliegenden Informationen nicht enthalten.
Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund der hessischen Wohnungspolitik. Mit der Ausweitung soll die Mietpreisbremse künftig in 71 Städten gelten. Weitere Angaben zu den erwarteten Auswirkungen auf Mieter, Vermieter oder den Wohnungsbau liegen derzeit nicht vor.
Über die geplante Ausweitung berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Hessen will die Mietpreisbremse auf insgesamt 71 Städte ausweiten
- Wirtschafts- und Wohnungsminister Mansoori kündigte die geplante Ausdehnung an
- Eigentümer kritisieren die Mietpreisbremse als „Gift“ für den Markt
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