In Linz sind weitere mit Legionellen belastete Kühltürme entdeckt worden. Die Anlagen befinden sich nach Angaben des Landes Oberösterreich, der Stadt Linz und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) im Industriegebiet-Hafen. Der Fund steht im Zusammenhang mit einem Legionellenausbruch, bei dem im Großraum Linz insgesamt 32 Menschen erkrankten. Drei Betroffene starben.
Der Ausbruch hatte Mitte Juli begonnen. Seit Anfang September wurden nach den vorliegenden Angaben keine weiteren Erkrankungsfälle gemeldet. Die Behörden informierten am Donnerstag über die neu festgestellten Kontaminationen. Genauere Angaben dazu, welche Anlagen betroffen sind, wer sie betreibt oder welche konkreten Maßnahmen nun ergriffen werden, liegen in der Meldung nicht vor.
Legionellen sind Bakterien, die sich unter bestimmten Bedingungen in wasserführenden Anlagen vermehren können. Ein Zusammenhang zwischen kontaminierten Kühltürmen und den Erkrankungen wird im vorliegenden Bericht über die behördlichen Informationen hergestellt. Nähere Angaben zu den Untersuchungen oder zur Ursache des Ausbruchs enthält die Meldung jedoch nicht.
Die Zahl der bislang bekannten Erkrankten bleibt damit bei 32. Nach dem derzeit genannten Stand sind seit Anfang September keine neuen Fälle hinzugekommen. Zugleich zeigt die Entdeckung weiterer belasteter Kühltürme, dass die Untersuchungen im Raum Linz fortgesetzt werden. Ob von den nun identifizierten Anlagen eine aktuelle Gefährdung ausgeht und ob sie bereits außer Betrieb genommen oder behandelt wurden, ist bislang nicht bekannt.
Die Informationen stammen aus einer gemeinsamen Presseaussendung des Landes Oberösterreich, der Stadt Linz und der AGES, über die zuerst die Salzburger Nachrichten berichteten.
Kurz zusammengefasst
- Weitere mit Legionellen belastete Kühltürme wurden im Industriegebiet-Hafen von Linz entdeckt
- Der Ausbruch forderte bislang 32 Erkrankte und drei Tote; seit Anfang September gibt es keine neuen Fälle
- Welche Anlagen betroffen sind und ob von ihnen aktuell eine Gefahr ausgeht, ist bislang nicht bekannt
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