Bei einer Razzia in Hessen hat die Polizei mehrere Wohnungen mutmaßlicher Rechtsextremisten durchsucht und dabei Waffen sichergestellt. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befand sich nach den vorliegenden Angaben auch ein Schlagring, der mit einem 3D-Drucker hergestellt worden sein soll.
Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen Personen aus dem rechtsextremen Spektrum. Zu den näheren Umständen des Einsatzes, der Zahl der betroffenen Wohnungen und den Identitäten der Beschuldigten liegen bislang keine weiteren Angaben vor. Auch ist nicht bekannt, welche konkreten Vorwürfe den Ermittlungen zugrunde liegen.
Neben dem 3D-gedruckten Schlagring stellte die Polizei weitere Waffen sicher. Welche Gegenstände genau gefunden wurden und ob daraus zusätzliche Ermittlungsansätze entstanden, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Ebenso gibt es bislang keine Informationen dazu, ob es Festnahmen gab oder ob die Beschuldigten im Zuge der Maßnahmen vernommen wurden.
Der Präsident des Hessischen Landeskriminalamts, Daniel Muth, verwies auf intensive Ermittlungen. Die Behörden machen damit deutlich, dass die Auswertung der sichergestellten Gegenstände und die weitere Aufklärung des möglichen rechtsextremen Hintergrunds noch andauern. Genauere Angaben zum Stand des Verfahrens liegen derzeit nicht vor.
Über die Durchsuchungen berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
Kurz zusammengefasst
- Bei einer Razzia in Hessen durchsuchte die Polizei mehrere Wohnungen mutmaßlicher Rechtsextremisten
- Die Beamten stellten mehrere Waffen sicher, darunter einen mutmaßlich 3D-gedruckten Schlagring
- Zu Beschuldigten, Vorwürfen, Festnahmen und weiteren Funden liegen bislang keine Angaben vor
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