EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola hat Deutschland aufgefordert, im Streit mit den USA über die Preisgestaltung bei Arzneimitteln eine Vereinbarung anzustreben. Eine Einigung zwischen Washington und Berlin sei notwendig, um einen aus ihrer Sicht nicht tragbaren Wettbewerb bei Medikamenten zu verhindern.
Metsola äußerte sich zu dem Konflikt in einem Gespräch mit dem Nachrichtenportal POLITICO Europe. Nach ihren Angaben besteht die Gefahr eines problematischen Wettlaufs im Arzneimittelbereich, sollte keine Verständigung zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland erreicht werden. Genauere Angaben zu möglichen Vereinbarungen oder zu den konkreten Streitpunkten liegen in der Meldung nicht vor.
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25.09.2026Der Vorgang betrifft damit sowohl die deutsch-amerikanischen Beziehungen als auch die europäische Arzneimittelpolitik. Welche Rolle die Europäische Union bei einer möglichen Lösung übernehmen könnte, wurde zunächst nicht näher erläutert. Ebenso ist offen, ob bereits konkrete Gespräche zwischen Washington und Berlin über einen solchen Deal geführt werden.
Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Medikamenten, den Preisvorstellungen der beteiligten Seiten oder einem möglichen Zeitplan für eine Einigung sind bislang nicht bekannt. Das berichtete zuerst POLITICO Europe.
Kurz zusammengefasst
- Roberta Metsola fordert Deutschland zu einer Vereinbarung mit den USA im Arzneimittelstreit auf
- Ohne Einigung droht laut Metsola ein nicht tragbarer Wettbewerb bei Medikamenten
- Konkrete Streitpunkte, betroffene Medikamente, Preise und ein Zeitplan sind bislang nicht bekannt
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