NATO-Generalsekretär Mark Rutte sieht derzeit keine ausreichende Bereitschaft Russlands, die Gespräche über ein Ende des Kriegs in der Ukraine voranzubringen. Der russische Präsident Wladimir Putin bewege sich bei den Friedensverhandlungen nicht konstruktiv, erklärte Rutte am Rande der UN-Generalversammlung in New York.
Zugleich betonte der NATO-Generalsekretär, die europäischen Staaten seien auf mögliche hybride Angriffe aus Russland vorbereitet. Genauere Angaben dazu, welche konkreten Szenarien oder Vorfälle er damit meinte, wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.
Rutte äußerte sich im Gespräch mit Bloomberg-Korrespondentin Annmarie Hordern während der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Seine Einschätzung fällt in eine Phase, in der die Bemühungen um Gespräche über die Zukunft der Ukraine international aufmerksam verfolgt werden. Aus den vorliegenden Informationen geht jedoch nicht hervor, welche konkreten Verhandlungsschritte zuletzt geplant waren oder woran ein möglicher Fortschritt nach Einschätzung des NATO-Generalsekretärs scheitert.
Auch zu möglichen Reaktionen der NATO oder einzelner europäischer Staaten auf hybride Aktivitäten Russlands liegen keine weiteren Details vor. Rutte machte lediglich deutlich, dass Europa nach seiner Einschätzung auf entsprechende Gefahren vorbereitet ist. Das berichtete zuerst Bloomberg Markets.
Kurz zusammengefasst
- Mark Rutte sieht derzeit keine ausreichende Bereitschaft Russlands, Gespräche über ein Kriegsende in der Ukraine voranzubringen
- Rutte zufolge bewegt sich Wladimir Putin bei den Friedensverhandlungen nicht konstruktiv
- Europäische Staaten sind laut Rutte auf mögliche hybride Angriffe aus Russland vorbereitet
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