Ein nordkoreanischer Funktionär hat Südkorea als mögliches Ziel einer „kollektiven Bestrafung“ bezeichnet. Hintergrund ist nach Angaben der nordkoreanischen Seite eine jüngste Äußerung aus Südkorea, die Pjöngjang verurteilt. Die Erklärung verschärft die ohnehin angespannte Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel rhetorisch weiter.
Welche konkrete Bemerkung des südkoreanischen Vertreters den Vorstoß ausgelöst hat, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch nannte der Funktionär zunächst keine näheren Angaben dazu, was unter der angedrohten kollektiven Bestrafung verstanden werden soll.
Die Erklärung stammt von einem nordkoreanischen Vertreter und richtet sich gegen Südkorea. Weitere Details zu möglichen Maßnahmen oder zu einer Reaktion der südkoreanischen Regierung liegen bislang nicht vor. Das berichtete zuerst die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.
Kurz zusammengefasst
- Ein nordkoreanischer Funktionär bezeichnete Südkorea als mögliches Ziel einer „kollektiven Bestrafung“
- Auslöser soll eine jüngste südkoreanische Äußerung gegen Pjöngjang gewesen sein
- Details zur konkreten Bemerkung und zu möglichen Maßnahmen nannte der Funktionär zunächst nicht
Kommentare (0)