In Ecuador sind 39 mutmaßliche direkte Verbündete des mexikanischen Jalisco-Kartells festgenommen worden. Die Polizei ging dabei nach vorliegenden Angaben gemeinsam mit US-Truppen gegen eine kriminelle Gruppe vor, die in Ecuador tätig gewesen sein soll.
Bei den Festgenommenen handelt es sich demnach um Ecuadorianer. Die Gruppe soll dem Jalisco-Kartell unterstanden oder in dessen Auftrag gehandelt haben. Ihr wird vorgeworfen, Drogen aus Kolumbien erhalten und anschließend für den Weitertransport in nördliche Regionen sowie nach Europa verteilt zu haben.
Die Angaben stammen aus einer Darstellung der ecuadorianischen Behörden beziehungsweise der darüber berichtenden Quelle. Genauere Informationen zum Ort des Einsatzes, zum Zeitpunkt der Festnahmen oder zu den konkreten Vorwürfen gegen die einzelnen Beschuldigten liegen bislang nicht vor. Auch ist nicht bekannt, welche weiteren Maßnahmen die Behörden gegen die Gruppe eingeleitet haben.
Der Einsatz steht im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen grenzüberschreitend organisierte Kriminalität und den internationalen Drogenhandel. Nach den vorliegenden Informationen richtete sich die Operation gegen ein in Ecuador operierendes Netzwerk mit Verbindungen zu einem mexikanischen Kartell und zu Lieferungen aus Kolumbien.
Das berichtete zuerst EL PAÍS América.
Kurz zusammengefasst
- Ecuadorianische Behörden haben 39 mutmaßliche Verbündete des mexikanischen Jalisco-Kartells festgenommen
- Die Polizei ging dabei gemeinsam mit US-Truppen gegen eine kriminelle Gruppe in Ecuador vor
- Die Gruppe soll Drogen aus Kolumbien für den Weitertransport nach Norden und Europa verteilt haben
Kommentare (0)