Die Niederlande wollen die verpflichtenden Ziele für die Befüllung von Gasspeichern in der Europäischen Union abschaffen. Hintergrund sind nach Angaben von Bloomberg Ausgaben von nahezu einer Milliarde Euro, die das Land in diesem Jahr für das Auffüllen seiner Reserven aufgewendet hat.
Aus niederländischer Sicht zwingt das derzeitige EU-System die Regierungen dazu, eine Aufgabe zu übernehmen, die grundsätzlich vom Markt erfüllt werden sollte. Die Niederlande stellen damit nicht die Bedeutung von Gasreserven infrage, sondern die verbindliche Vorgabe, nach der Staaten für bestimmte Füllstände sorgen müssen.
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25.09.2026Die hohen Kosten für die Befüllung der Speicher haben die Debatte über die geltenden Regeln verschärft. Nach den vorliegenden Angaben haben die Niederlande in diesem Jahr fast eine Milliarde Euro dafür ausgegeben. Genauere Angaben dazu, wie sich die Summe zusammensetzt oder welche konkreten Änderungen das Land vorschlägt, liegen bislang nicht vor.
Die Position betrifft die europäische Energiepolitik und die Absicherung der Gasversorgung. Mit der Forderung nach einer stärkeren Rolle des Marktes wenden sich die Niederlande gegen den bisherigen Ansatz, bei dem Regierungen durch verbindliche Speicherziele unmittelbar in die Verantwortung genommen werden.
Ob und wann die verpflichtenden Ziele geändert oder abgeschafft werden könnten, ist nach den vorliegenden Informationen offen. Auch ist nicht bekannt, wie andere EU-Staaten den niederländischen Vorstoß bewerten. Fest steht lediglich, dass die Niederlande nach den hohen Kosten für die Bevorratung eine Abkehr vom bestehenden System anstreben.
Das berichtete zuerst Bloomberg Markets.
Kurz zusammengefasst
- Die Niederlande wollen die verbindlichen EU-Ziele für die Befüllung von Gasspeichern abschaffen
- Das Land gab in diesem Jahr fast eine Milliarde Euro für das Auffüllen seiner Gasreserven aus
- Die Niederlande wollen Speicherreserven beibehalten, aber dem Markt statt Regierungen die Aufgabe überlassen
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