Der Stahlkonzern ArcelorMittal kann seinen Betrieb in der ukrainischen Stadt Krywyj Rih nach einer Reihe von Raketenangriffen vorerst nicht sicher wieder aufnehmen. Das Unternehmen teilte der ukrainischen Regierung mit, dass eine Wiederaufnahme der Stahlproduktion unter den derzeitigen Bedingungen nicht möglich sei.
Betroffen ist der Standort in Krywyj Rih in der Region Dnipropetrowsk. Genauere Angaben dazu, welche Anlagen oder Betriebsbereiche von den Angriffen betroffen sind, liegen bislang nicht vor. Auch zum Umfang möglicher Schäden und zu einem möglichen Zeitplan für eine Wiederaufnahme machte die vorliegende Meldung keine Angaben.
Die Entscheidung betrifft den laufenden Stahlbetrieb des Konzerns in der Ukraine. ArcelorMittal begründete die Mitteilung an die Regierung mit Sicherheitsbedenken infolge der Raketenangriffe. Damit bleibt zunächst offen, wann die Produktion wieder anlaufen kann.
Krywyj Rih zählt zu den wichtigen Industriestandorten der Ukraine. Zu den weiteren Auswirkungen der Unterbrechung auf Beschäftigte, Lieferketten oder die ukrainische Stahlproduktion liegen keine bestätigten Informationen vor. Das berichtete zuerst Bloomberg Markets.
Kurz zusammengefasst
- ArcelorMittal kann die Stahlproduktion in Krywyj Rih wegen der Raketenangriffe vorerst nicht sicher wieder aufnehmen
- Der Konzern teilte der ukrainischen Regierung mit, dass eine Wiederaufnahme unter den derzeitigen Bedingungen nicht möglich sei
- Zu Schäden an Anlagen und einem Zeitplan für den Produktionsstart liegen bislang keine Angaben vor
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