Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor möglichen Folgen einer Finanzierungslücke von 27 Milliarden Dollar. Sollte der fehlende Betrag nicht geschlossen werden, könnte die Ukraine nach seinen Angaben mit einer unzureichenden Versorgung mit Waffen konfrontiert sein.
Selenskyj äußerte sich im Zusammenhang mit diplomatischen Gesprächen mit der Europäischen Union in dieser Woche. Die Reaktion der EU bewertete der ukrainische Präsident demnach als positiv und konstruktiv. Genauere Angaben dazu, welche konkreten Zusagen oder Maßnahmen daraus entstehen könnten, liegen bislang nicht vor.
Die von Selenskyj genannte Summe macht deutlich, dass die Finanzierung der ukrainischen Verteidigung weiterhin ein zentraler Punkt der Gespräche mit europäischen Partnern ist. Nach seinen Angaben besteht ein Zusammenhang zwischen der finanziellen Lücke und der Fähigkeit, die Ukraine mit ausreichend Waffen zu versorgen. Ob und in welchem Zeitraum die fehlenden Mittel bereitgestellt werden könnten, ist derzeit offen.
Weitere Einzelheiten zu den Gesprächen, zur Zusammensetzung des genannten Finanzbedarfs oder zu möglichen Entscheidungen der EU wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Auch ist daraus nicht ersichtlich, ob bereits konkrete Vereinbarungen zur Schließung der Lücke getroffen wurden.
Das berichtete zuerst POLITICO Europe.
Kurz zusammengefasst
- Selenskyj warnt vor möglichen Folgen einer Finanzierungslücke von 27 Milliarden Dollar
- Ohne Schließung der Lücke könnte die Ukraine laut Selenskyj unzureichend mit Waffen versorgt werden
- Selenskyj bewertet die EU-Reaktion auf die Gespräche als positiv und konstruktiv, konkrete Zusagen sind jedoch nicht bekannt
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