Eine Hackergruppe versucht, das US-amerikanische FBI unter Druck zu setzen. Nach vorliegenden Informationen verlangen die Täter keine finanzielle Zahlung, sondern eine Korrektur eines FBI-Berichts. Sie werfen der Behörde vor, darin diffamierende Aussagen über sie oder ihr Umfeld veröffentlicht zu haben.
Damit unterscheidet sich der Fall von typischen Erpressungsversuchen, bei denen Angreifer Geld fordern oder mit der Veröffentlichung gestohlener Daten drohen. Im Mittelpunkt steht hier offenbar die Darstellung in einem Bericht der US-Bundespolizei. Welche konkreten Passagen beanstandet werden und wie die geforderte Änderung aussehen soll, ist bislang nicht bekannt.
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25.09.2026Auch zu dem Vorgehen der Hackergruppe, zu möglichen Angriffen auf Systeme des FBI und zu einer Reaktion der Behörde liegen in den vorliegenden Informationen keine näheren Angaben vor. Unklar bleibt daher, ob es sich um einen digitalen Angriff mit weitergehenden Folgen oder um eine öffentliche beziehungsweise direkte Forderung an das FBI handelt.
Die Täter begründen ihre Forderung nach derzeitigem Kenntnisstand damit, dass die Aussagen des Berichts ihren Ruf schädigten. Ob das FBI auf die Forderung eingehen wird oder die beanstandeten Angaben überprüft, ist ebenfalls offen. Genauere Informationen zur Identität der Gruppe und zum betroffenen Bericht liegen bislang nicht vor.
Über den Vorgang berichtete zuerst die österreichische Tageszeitung Der Standard.
Kurz zusammengefasst
- Eine Hackergruppe fordert vom FBI die Korrektur eines Berichts statt einer finanziellen Zahlung
- Die Täter werfen dem FBI diffamierende Aussagen vor, die ihren Ruf oder den ihres Umfelds schädigten
- Unklar sind die beanstandeten Passagen, mögliche Angriffe und eine Reaktion der Behörde
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