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WDR plant bis Ende 2027 den Abbau von 76 Angeboten

Der WDR will bis Ende 2027 Dutzende TV- und Digitalangebote streichen und zugleich Personal abbauen. Ressourcen sollen stärker in digitale Inhalte und das Abendprogramm fließen.

WDR plant bis Ende 2027 den Abbau von 76 Angeboten
Foto: Emmanuel Codden · Pexels
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Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) plant einen umfassenden Umbau seiner Angebote. Bis Ende 2027 sollen insgesamt 76 TV- und Digitalangebote entfallen. Gleichzeitig ist ein Abbau von Personal vorgesehen. Die größte ARD-Sendeanstalt will damit ihre Ressourcen neu verteilen und insbesondere den digitalen Bereich stärken.

Nach den vorliegenden Informationen soll das Abendprogramm künftig stärker ins Gewicht fallen. Welche konkreten Sendungen oder digitalen Angebote von den geplanten Streichungen betroffen sind, ist bislang nicht bekannt. Auch genauere Angaben zum Umfang des Personalabbaus liegen noch nicht vor.

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Mit der Neuordnung will der WDR nach eigener Planung Schwerpunkte verschieben. Während zahlreiche bestehende Angebote bis Ende 2027 wegfallen sollen, sollen mehr Mittel und Arbeitskraft in digitale Inhalte fließen. Daneben soll das Abendprogramm eine größere Bedeutung erhalten. Wie sich diese Veränderungen im Einzelnen auf das Programm und die Arbeitsabläufe innerhalb des Senders auswirken, wurde in den vorliegenden Angaben nicht näher erläutert.

Der geplante Sparkurs stößt bereits auf Kritik. Von wem die Einwände konkret geäußert wurden und worauf sie sich im Einzelnen beziehen, geht aus der vorliegenden Meldung nicht hervor. Fest steht jedoch, dass der Umbau neben der Angebotsstruktur auch die Beschäftigten des Senders betrifft.

Der WDR ist die größte Sendeanstalt innerhalb der ARD. Mit dem bis Ende 2027 angelegten Umbau steht damit nicht nur die Zukunft einzelner Formate im Mittelpunkt, sondern auch eine umfassende Veränderung der Verteilung von Ressourcen zwischen Fernsehen und digitalen Angeboten. Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Programmen, dem Zeitplan der einzelnen Schritte und dem geplanten Personalabbau sind bislang nicht bekannt. Das berichtete zuerst n-tv.

Kurz zusammengefasst

  • Der WDR will bis Ende 2027 insgesamt 76 TV- und Digitalangebote streichen
  • Zusätzlich ist ein Abbau von Personal geplant, dessen Umfang noch offen ist
  • Mehr Ressourcen sollen in digitale Inhalte und ein stärker gewichtetes Abendprogramm fließen
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