Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF soll einen Übernahmevorschlag für seinen Rivalen Evonik unterbreitet haben. Nach einem Bericht wurde dabei auch Evoniks größter Anteilseigner angesprochen. Eine offizielle Bestätigung der Gespräche oder des Vorschlags liegt bislang nicht vor.
An den Börsen sorgte die Nachricht dennoch für Bewegung. Die Aktie von Evonik legte deutlich zu. Damit reagierten Anleger auf die Aussicht, dass der Chemiekonzern aus Ludwigshafen an einer Übernahme seines Wettbewerbers arbeiten könnte. Genauere Angaben zum möglichen Angebot, zu dessen Umfang oder zu den Bedingungen liegen bislang nicht vor.
Auch BASF und Evonik haben den Vorgang nach den vorliegenden Informationen bisher nicht offiziell bestätigt. Offen ist damit unter anderem, ob es sich um einen konkreten Vorstoß oder um einen frühen Schritt in möglichen Gesprächen handelt. Angaben dazu, wie der größte Anteilseigner von Evonik auf den Vorschlag reagiert haben könnte, wurden ebenfalls nicht bekannt.
BASF und Evonik gehören beide zur deutschen Chemiebranche und stehen im Wettbewerb. Welche Folgen ein möglicher Zusammenschluss für die Unternehmen hätte, lässt sich auf Grundlage der bislang verfügbaren Informationen noch nicht beurteilen. Das berichtete zuerst der Nachrichtensender n-tv.
Kurz zusammengefasst
- BASF soll Evonik einen Übernahmevorschlag unterbreitet und dessen größten Anteilseigner angesprochen haben
- BASF und Evonik bestätigten den Vorgang bislang nicht; Angaben zu Umfang und Bedingungen fehlen
- Die Evonik-Aktie legte nach dem Bericht über mögliche Übernahmepläne deutlich zu
Kommentare (0)