Die UBS hat sich in einer Milliardenklage im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Finanzkonzerns Greensill mit dem Versicherer IAG geeinigt. Die Parteien schlossen einen Vergleich, zu dessen finanziellen und weiteren Bedingungen zunächst keine näheren Angaben veröffentlicht wurden.
Im Mittelpunkt des Rechtsstreits stand die Vorfinanzierung ausstehender Forderungen von Unternehmen. Weitere Einzelheiten zum Verlauf des Verfahrens, zur Höhe der geltend gemachten Ansprüche oder zu den konkreten Verpflichtungen der Beteiligten liegen bislang nicht vor.
Auch ein genauer Ort, an dem der Vergleich geschlossen wurde, wurde nicht genannt. Damit bleibt offen, welche Auswirkungen die Einigung auf die noch bestehenden rechtlichen Auseinandersetzungen rund um den Fall hat. Angaben dazu, ob mit dem Vergleich sämtliche Streitpunkte zwischen UBS und IAG erledigt sind, wurden ebenfalls nicht bekannt.
Der Fall steht im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell von Greensill, bei dem Forderungen von Unternehmen vorfinanziert wurden. Welche Rolle die nun erzielte Einigung in diesem Zusammenhang für weitere Beteiligte oder Verfahren spielt, ist nach den vorliegenden Informationen nicht ersichtlich. Das berichtete zuerst DER STANDARD.
Kurz zusammengefasst
- UBS und der Versicherer IAG haben sich in einer Milliardenklage zum Zusammenbruch von Greensill geeinigt
- Die finanziellen und weiteren Bedingungen des Vergleichs wurden zunächst nicht veröffentlicht
- Im Zentrum des Streits stand die Vorfinanzierung ausstehender Forderungen von Unternehmen
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