Bei einem mutmaßlich KI-gestützten Betrug gegen eine italienische Großbank sind nach bisherigen Angaben 95 Millionen Euro erbeutet worden. Ein großer Teil der Summe soll über grenzüberschreitende Transfers nach China und Hongkong geflossen sein.
Die italienischen Behörden ermitteln in dem Fall gegen einen Verdächtigen. Genauere Angaben zu dessen Identität, dem Ablauf des Betrugs und dem Zeitpunkt der Transaktionen liegen bislang nicht vor. Auch ist zunächst unklar, wie die mutmaßlich eingesetzte künstliche Intelligenz bei der Tat verwendet wurde.
Der Fall verbindet einen Angriff auf ein großes Finanzinstitut mit internationalen Geldbewegungen. Die Ermittlungen sollen nun klären, wie die beträchtliche Summe abgezogen und weitergeleitet wurde. Ob Geld zurückgeholt werden konnte oder weitere Personen an dem mutmaßlichen Betrug beteiligt waren, ist derzeit nicht bekannt.
Über den Fall berichtete zuerst die österreichische Tageszeitung DER STANDARD.
Kurz zusammengefasst
- Bei einem mutmaßlich KI-gestützten Betrug gegen eine italienische Großbank wurden 95 Millionen Euro erbeutet
- Ein großer Teil der Beute soll über grenzüberschreitende Transfers nach China und Hongkong geflossen sein
- Italienische Behörden ermitteln gegen einen Verdächtigen; der KI-Einsatz und weitere Beteiligte sind bislang unklar
Kommentare (0)