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UN erweitert Liste von Unternehmen mit Verbindungen zu israelischen Siedlungen

Das UN-Menschenrechtsbüro hat 61 weitere Unternehmen in eine Datenbank zu Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit israelischen Siedlungen im besetzten palästinensischen Gebiet aufgenommen. Damit umfasst die Liste nun 214 Firmen aus elf Ländern.

UN erweitert Liste von Unternehmen mit Verbindungen zu israelischen Siedlungen
Foto: LoboStudioHamburg · Pixabay
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Das UN-Menschenrechtsbüro hat seine Datenbank zu Unternehmen mit Verbindungen zu israelischen Siedlungen im besetzten palästinensischen Gebiet um 61 Firmen erweitert. Nach der Aktualisierung umfasst die Liste nun insgesamt 214 Unternehmen aus elf Ländern.

Die Datenbank erfasst Unternehmen, denen Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit den israelischen Siedlungen zugerechnet werden. Diese Siedlungen gelten nach der Darstellung der Meldung als illegal. Das UN-Büro ordnet die aufgeführten Firmen danach ein, welchen Einfluss ihre Aktivitäten auf die Rechte der palästinensischen Bevölkerung haben.

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Bei 200 der insgesamt 214 Unternehmen stellte das Büro fest, dass sie zu nachteiligen Auswirkungen auf das Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung beitragen. Weitere 14 Unternehmen wurden als unmittelbar mit solchen Beeinträchtigungen verbunden eingestuft.

Mit der Aufnahme der 61 zusätzlichen Firmen wird die bestehende UN-Datenbank fortgeschrieben. Aus welchen Ländern die neu hinzugekommenen Unternehmen stammen und um welche Branchen es sich handelt, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben zu den einzelnen Firmen liegen bislang nicht vor.

Die Veröffentlichung betrifft die Verantwortlichkeit von Unternehmen im Zusammenhang mit Aktivitäten in dem von Israel besetzten palästinensischen Gebiet. Das UN-Menschenrechtsbüro hat die aktualisierte Fassung nach Angaben der Meldung am Freitag vorgelegt. Weitere Einzelheiten zu den zugrunde liegenden Prüfungen oder zu möglichen Konsequenzen für die gelisteten Firmen werden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Das berichtete zuerst Arab News.

Kurz zusammengefasst

  • Das UN-Menschenrechtsbüro hat seine Datenbank um 61 Unternehmen mit Verbindungen zu israelischen Siedlungen erweitert
  • Die Liste umfasst nun 214 Unternehmen aus elf Ländern
  • Bei 200 Firmen sieht das Büro Beiträge zu Beeinträchtigungen des palästinensischen Selbstbestimmungsrechts, 14 sind unmittelbar verbunden
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