Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif hat Indien vor einer Einschränkung oder Umleitung der Wasserzufuhr aus dem Indus gewarnt. Bei einer Ansprache vor der UN-Generalversammlung in New York erklärte Sharif, Pakistan werde jeden Versuch, den ihm zustehenden Anteil an den Flusswassern zu stoppen, zu behindern oder umzuleiten, als Kriegshandlung betrachten.
Mit der Äußerung verschärfte der pakistanische Regierungschef den Ton im Streit zwischen den beiden Ländern über die Nutzung des Indus und seiner Wasserressourcen. Sharif machte deutlich, dass Pakistan eine Veränderung der Wasserversorgung durch Indien nicht hinnehmen werde.
Weitere Einzelheiten zu möglichen Maßnahmen Pakistans oder zu einer Reaktion Indiens wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt. Auch liegen daraus keine genaueren Angaben zu den konkreten Umständen vor, auf die sich die Warnung bezieht.
Die Erklärung fiel im Rahmen der Sitzung der UN-Generalversammlung am Freitag am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. Über die Äußerungen berichtete zuerst UN News.
Kurz zusammengefasst
- Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif warnte Indien vor einer Einschränkung oder Umleitung der Indus-Wasserzufuhr
- Sharif sagte, Pakistan werde einen solchen Schritt als Kriegshandlung betrachten
- Die Erklärung fiel bei der UN-Generalversammlung in New York und verschärfte den Streit über die Wassernutzung
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