An den Stränden der argentinischen Halbinsel Valdés sind Dutzende tote Jungwale angespült worden. Die Provinzregierung von Chubut vermutet, dass ein bestimmtes Bakterium für das massenhafte Sterben der Tiere verantwortlich sein könnte.
Die Kadaver wurden entlang der Küste der Halbinsel entdeckt. Angaben dazu, um welche Walart es sich genau handelt, wie viele Tiere insgesamt betroffen sind oder wann die ersten Funde gemacht wurden, liegen bislang nicht vor. Auch der Name des mutmaßlich verantwortlichen Bakteriums wurde nicht genannt.
Die Häufung der Todesfälle weist auf ein mögliches biologisches Geschehen hin. Nach bisherigen Informationen handelt es sich jedoch um eine Vermutung der Provinzregierung; eine bestätigte Ursache für den Tod der Jungwale liegt damit noch nicht vor. Weitere Einzelheiten zu Untersuchungen oder zu möglichen Tests an den Kadavern wurden nicht mitgeteilt.
Die Halbinsel Valdés liegt in der argentinischen Provinz Chubut. Welche Folgen das Ereignis für die örtliche Walpopulation haben könnte, lässt sich auf Grundlage der bislang bekannten Informationen nicht beurteilen. Das berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
Kurz zusammengefasst
- An Argentiniens Halbinsel Valdés wurden Dutzende tote Jungwale an der Küste entdeckt
- Die Provinzregierung von Chubut vermutet ein bestimmtes Bakterium als mögliche Ursache
- Die Todesursache ist bislang nicht bestätigt, zudem fehlen Angaben zu Walart und Gesamtzahl
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