Beim Versuch, den Fluss Kupa an der kroatisch-slowenischen Grenze zu überqueren, sind fünf Menschen ertrunken. Fünf weitere Personen konnten nach Angaben der kroatischen Polizei von Polizeibeamten und Bürgern aus dem Wasser gerettet werden. Bei den Betroffenen handelte es sich vermutlich um Migranten.
Der Vorfall ereignete sich in einem Abschnitt des Kupa rund 90 Kilometer südwestlich der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Nach Darstellung der Polizei versuchte eine Gruppe von etwa 20 Menschen, den Fluss zu durchqueren. 14 von ihnen gelang nach bisherigen Erkenntnissen die Überquerung.
Die fünf Todesopfer kamen dabei ums Leben. Zu den geretteten Personen sowie zu ihrem Gesundheitszustand lagen in der vorliegenden Mitteilung keine genaueren Angaben vor. Auch zur Identität der Toten und zu ihrer Herkunft wurden zunächst keine Informationen genannt.
Der Kupa verläuft in diesem Bereich entlang der Grenze zwischen Kroatien und Slowenien. Die Polizei machte zunächst keine weiteren Angaben dazu, unter welchen Umständen die Gruppe den Fluss überqueren wollte oder warum es zu dem Unglück kam. Unklar blieb auch, ob alle Mitglieder der Gruppe erfasst werden konnten.
Das berichteten die Salzburger Nachrichten unter Berufung auf Angaben der kroatischen Polizei.
Kurz zusammengefasst
- Beim Versuch, den Fluss Kupa an der kroatisch-slowenischen Grenze zu überqueren, ertranken fünf Menschen
- Polizeibeamte und Bürger retteten fünf weitere Personen, bei denen es sich vermutlich um Migranten handelte
- Eine Gruppe von etwa 20 Menschen versuchte die Überquerung; 14 gelang sie nach bisherigen Erkenntnissen
Kommentare (0)