Heftige Regenfälle haben in der Nacht zum Freitag mehrere Städte im Westen Libyens überflutet. Die Wassermassen unterbrachen nach vorliegenden Angaben vielerorts die Strom- und die Trinkwasserversorgung. Zudem wurden Bewohner von Schlammströmen eingeschlossen, während Einsatzkräfte und Behörden mit der Lage befasst waren.
Besonders betroffen war demnach Mizda, eine Stadt mit weniger als 30.000 Einwohnern. Weitere genaue Angaben zu den betroffenen Orten, dem Ausmaß der Schäden oder möglichen Verletzten lagen zunächst nicht vor. Auch war zunächst unklar, wie viele Menschen durch die Überschwemmungen unmittelbar in Gefahr gerieten.
In sozialen Medien verbreitete Aufnahmen zeigten Menschen, die in Fahrzeugen festsaßen oder versuchten, sich aus den Schlammströmen zu retten. Die Bilder dokumentierten die schwierigen Bedingungen in den überfluteten Gebieten. Eine unabhängige Überprüfung der Aufnahmen lag zunächst nicht vor.
Ministerpräsident Abdulhamid Dbeibah wies die zuständigen Behörden an, in den betroffenen Gebieten umgehend Ressourcen zu mobilisieren. Ziel sei eine schnelle Reaktion auf die Überschwemmungen. Angaben dazu, welche konkreten Hilfsmaßnahmen eingeleitet wurden oder wann die Versorgung wiederhergestellt werden könnte, wurden zunächst nicht bekannt.
Starkregen kann in den betroffenen Regionen insbesondere dort rasch zu gefährlichen Überflutungen führen, wo die Entwässerungskapazitäten begrenzt sind. Für eine abschließende Bewertung der Folgen waren nach den vorliegenden Informationen weitere Angaben der Behörden erforderlich. Die Meldung zu den Überschwemmungen veröffentlichte zunächst Arab News.
Kurz zusammengefasst
- Heftige Regenfälle überfluteten in der Nacht zum Freitag mehrere Städte im Westen Libyens
- Die Wassermassen unterbrachen vielerorts die Strom- und Trinkwasserversorgung und schlossen Bewohner in Schlammströmen ein
- Besonders betroffen war Mizda, während Ministerpräsident Dbeibah die Mobilisierung von Ressourcen anordnete
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