Wissenschaftler warnen vor möglichen Risiken durch die wachsende Zahl neuer Nahrungsergänzungsmittel. Nach vorliegenden Angaben kamen 2025 mehr als 30.000 neue Mittel auf den Markt, ohne dass zuvor eine behördliche Prüfung stattgefunden habe. Die Experten haben sich deshalb mit einem Brief an zwei Bundesministerien gewandt.
Im Mittelpunkt steht damit die Frage, wie Nahrungsergänzungsmittel vor ihrem Verkauf kontrolliert werden. Für die neu eingeführten Produkte habe es keine vorherige behördliche Prüfung gegeben. Welche konkreten Mittel betroffen sind und auf welche gesundheitlichen Gefahren die Wissenschaftler im Einzelnen hinweisen, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Der Brief richtet sich an Ministerien auf Bundesebene in Berlin. Die Experten wollen nach den Angaben auf die Risiken aufmerksam machen, die aus dem schnellen und umfangreichen Marktzugang der Präparate entstehen könnten. Genauere Angaben zu den Absendern des Schreibens, zu den angesprochenen Ministerien oder zu möglichen politischen Konsequenzen liegen bislang nicht vor.
Auch ist derzeit nicht bekannt, ob die zuständigen Stellen bereits auf das Schreiben reagiert haben oder ob Änderungen bei der Kontrolle von Nahrungsergänzungsmitteln geplant sind. Fest steht nach den vorliegenden Informationen lediglich, dass die Zahl von mehr als 30.000 neuen Mitteln im Jahr 2025 den Anlass für die Warnung bildet und die Wissenschaftler einen stärkeren Blick auf mögliche Risiken fordern.
Das berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
Kurz zusammengefasst
- 2025 kamen mehr als 30.000 neue Nahrungsergänzungsmittel ohne vorherige behördliche Prüfung auf den Markt
- Wissenschaftler wandten sich deshalb mit einem Brief an zwei Bundesministerien in Berlin
- Welche Produkte betroffen sind und vor welchen konkreten Gesundheitsgefahren sie warnen, ist bislang nicht bekannt
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