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FPÖ weist Antisemitismusvorwurf zurück – Kritik an Darstellung von Kickls Holocaust-Äußerung

Die FPÖ bemüht sich um ein anderes Image im Umgang mit Antisemitismus. Ein Bericht stellt jedoch infrage, ob Parteichef Herbert Kickl sich tatsächlich für den Holocaust entschuldigt hat.

FPÖ weist Antisemitismusvorwurf zurück – Kritik an Darstellung von Kickls Holocaust-Äußerung
Foto: Archivfoto: Michael Lucan / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
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Die österreichische FPÖ versucht, den Vorwurf des Antisemitismus zurückzuweisen und ihr Verhältnis zu Israel neu darzustellen. Im Mittelpunkt steht Parteichef Herbert Kickl, der in Israel Zustimmung erhalten haben soll. Zugleich wird die Darstellung kritisiert, Kickl habe sich für den Holocaust entschuldigt.

Nach den vorliegenden Informationen geht es dabei um die politische Außendarstellung der Freiheitlichen Partei Österreichs. Die FPÖ wurde von ehemaligen Nationalsozialisten gegründet. Vor diesem Hintergrund ist der Umgang der Partei mit ihrer historischen Belastung und mit Antisemitismusvorwürfen von besonderer Bedeutung.

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Der Bericht stellt infrage, ob Kickl tatsächlich eine Entschuldigung für den Holocaust ausgesprochen hat. Die Formulierung, er habe sich entsprechend geäußert, soll demnach in dieser Eindeutigkeit nicht zutreffen. Genauere Angaben dazu, wann und in welchem Zusammenhang die betreffende Aussage gefallen sein soll, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Dass Kickl in Israel Beifall erhalten habe, wird zugleich als Teil des politischen Ringens um die Positionierung der FPÖ beschrieben. Die Partei steht demnach vor dem Versuch, ihre Wahrnehmung in Israel und darüber hinaus zu verändern, ohne dass damit die historischen Vorwürfe und die Debatte über Antisemitismus als erledigt gelten können.

Der Fall zeigt, wie stark politische Aussagen und ihre Darstellung die Bewertung einer Partei prägen können. Zwischen einer öffentlich vermittelten Annäherung an Israel und einer tatsächlichen Aufarbeitung historischer sowie aktueller Antisemitismusvorwürfe besteht ein Unterschied. Ob Kickl eine formelle oder inhaltlich eindeutige Entschuldigung für den Holocaust abgegeben hat, bleibt nach den vorliegenden Angaben offen.

Das berichtete zuerst Spiegel Online.

Kurz zusammengefasst

  • Die FPÖ weist Antisemitismusvorwürfe zurück und versucht, ihr Verhältnis zu Israel neu darzustellen
  • Ob Herbert Kickl sich tatsächlich für den Holocaust entschuldigte, bleibt nach den vorliegenden Angaben offen
  • Die von ehemaligen Nationalsozialisten gegründete FPÖ steht weiter wegen ihrer historischen Belastung in der Kritik
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